Talk:Chaos Religionen
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Habe Karkhar und Ankarkahr aus phonetischen Gründen auf "g" ausgebessert. Hoffe, das findet Zustimmung. LG HaraScon 16:20, 19 Apr 2005 (UTC)
- Stört mich nicht. Sollen die "Chaosreligionen" alle gleich aussehen? Ich würde die Kulte alle anders machen. Bochlod eher wie ein geheimer Mysterienkult (Blutkult, Zusammenhänge mit Haus Calay nicht augeschlossen), M'tharach wie eine Staatskirche mit Mysterienkulten, Shakrig wie eine animistische oral tradierte Krieger-Religion, N'baaz wie einen Bacchanten-Kult mit ekstatischen Orgien, und Distholech wie eine unheimliche zornige Gottheit à la Old Gods in Cthulhu. Demgemäß hätte jede Religion ihre eigenen Ämter: M'tharach viele, Bochlod Initiationsstufen, Shakrig eher sowas wie Medizinmänner, N'baaz Epileptiker und kaum eine organisatorische Struktur, Distholech hauptsächlich Zauberer. Was meint ihr? KainNiemand
- mmmh klingt gut. Ich habe mir aber gedacht, dass das eher so eine Art Khornkamsche Allgemeinbeschreibung wäre - etwa wirklich im Sinn: tempeldiener - Priester - Oberpriester - Priesterkönig; Gehe davon aus, dass die Unterschiedlichen Kulte entsprechende eigene interne, lokal teilweise verschiedene Priesterund Kultstatusnamen habe... Was meint ihr ? Übrigens, KainNiemand, was ist Deine Ansicht zur Staatsdiskussion - siehe Regierung in Silberschein ? HaraScon 18:26, 19 Apr 2005 (UTC)
- Ich sehe beide Varianten als spannend an und mein Vorschlag würde eigentlich auch in die Richtung gehen, dass es im Chaos vier Hauptkulte gibt, aber auch eine - je nach Betrachtungsweise - entweder fünfte Religion oder eine simplifizierte, politisch gut nutzbare (da vereinende) Überreligion, die das gesamte Chaos als Pantheon verehrt und keinen Gott dem anderen vorzieht. In einer solchen, vermutlich ursprünglich künstlich geschaffenen, Religion könnte es eben die erwähnten paar Titel geben, die sich auch recht gut in anders dominierte Chaoskulte integrieren lassen. Bei den anderen Chaoskulten würde ich ungeschaut die Ideen von KainNiemand übernehmen, da sie schlichtweg geil sind. BelniFore 21:30, 19 Apr 2005 (UTC)
Religionen und Kulte im Chaos
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Über Distholech
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Ich bin über die Kessis-Beschreibung drauf gestoßen, dass es bisher wenig Konsens gibt, was die Glaubensinhalte der Chaosreligionen betrifft. Bitte daher um eure Meinungen an dieser Stelle. Am wenigsten Einigkeit besteht über Distholech, vielleicht können wir daher mit ihm anfangen. Die Glaubensinhalte, die Kessis in Davids Version vertreten hat, passen m.E. vielleicht zu einem verrückten Iphga-Inquisitor, aber nicht zu einem Distholech-Priester. Was sind für euch die Glaubensinhalte des Distholech-Kultes? KainNiemand 12:05, 14 Aug 2005 (UTC)
- Aus medizinischer Sicht: In meinen Augen untersucht Distholech die Balance der Säfte und Gase des Körpers und versucht seine Kinder in dieser Balance zu halten. Krankheiten müssen nicht schlecht sein, nur wenn sie die Kreatur noch stärker aus der Balance werfen würden. Aber an sich hilft die richtige, wohl dosiert-kontrollierte Krankheit gegen das entsprechende Leiden, da sie die Körperkräfte anhebt. Im destruktiven Aspekt werden die Säfte und Gase des Körpers natürlich aus der Balance gebracht. Auch hier kann eine verstärkende Seuche wahre Wunder bewirken. Das medizinische Ideal im Distholech-Kult ist eine starke natürliche Resistenz und ein wohlgenährter, in sich ruhender Körper. BelniFore 12:57, 14 Aug 2005 (UTC)
- Meiner Ansicht nach ist der Distholechkult eine klassische Krankheits- & Schöpfungsgottkult. Mehrere Aspekte Distholechs werden veehrt, sowohl der zerstörerische, schreckensereregende Aspekt des Rächers, des Totengottes, der Siechtum und Krankheit schickt. In Zusammenhang mit diesem Aspekt fokusiert sich ein prominenter Teil des Kultes (den ich mir in mehrere, oft wiederstreitende Schulen gespalten vorgestellt habe) darauf, durch komplexe Meditationsrituale die Quelle des Zorns des Distholech herauszufinden und zu besänftigen. Daneben gibt es noch den prominenten Aspekt von Distholech als Heiler und Welterschaffer, dem durch komplexe Opferriten gedankt und gehuldigt wird. Die Grundidee ist es daher ein Weltengleichgewicht zwischen dem zerstörerischen und der heilenden Aspekt des Distholech zu finden. Was ich mir im Endaspekt vorgestellt habe, wäre ein komplexer, mit stark klösterlichem Charakter durchsetzer Kult, der von seinen Anhänger langwierige und geheime Opfer und Meditationsriten verlangt (wozu brauchen wir ansonsten diesen monströsen Tempelkomplex mitten in Silberschein ???). HaraScon
- Danke, das bringt uns schon ziemlich viel weiter! Ich kann beiden Ansätzen etwas abgewinnen. Für mich ist der Distholech-Kult eine animistische Religion, in der die Krankheiten Geister sind, die vom Körper Besitz ergreifen können. Die gefürchteten Choloten in den Chaos- und Wendekriegen waren hauptsächlich Magier/Priester des Distholech (Waldversumpfung, magische Seuchen, Schadzauber) und Nbaaz (lebende magische Bomben, die berühmten magischen Truppenverschiebungen mit dem Blutstein, Feuerbälle und Angstzauber). Diese Vertreter des zornigen Gottes haben einen Großteil der kriegerischen Erfolge des Chaos erst ermöglicht. Entsprechend groß stelle ich mir den Überhang in den Kulten auch jetzt noch vor. Langsam werden vielleicht die Vertreter des Allschöpfers und Geisterherrn Distholech, der auch vor Krankheit schützen kann, wieder in den Vordergrund treten. Aber bei den Choloten ist es wie mit den arbeitslosen Soldaten: man muss ihnen eine Beschäftigung finden, sie irgendwie integrieren. Den großen Tempel mitten in Silberschein würde ich mir so erklären, dass die Distholech-Choloten bei der Eroberung eine entscheidende Rolle gespielt haben (siehe Distholechs Gnade), und daher von Rokaron Turman als Zugeständnis den alten Stadtpalast als Tempel erhielten. KainNiemand
- Die Distholech-Priester stelle ich mir nicht zu stark klösterlich vor, sondern in ständigem Kontakt mit dem Volk. Kulthandlungen stelle ich mir zu großen Festen ekstatisch-dramatisch vor (mit Tanzritualen, Masken, Besessenen, szenischen Darstellungen von Mythen, Fress- und Saufgelagen und Opfern von Tieren). Es könnte eine große Gegnerschaft geben zwischen den Vertretern von Distholechs Zorn (die Choloten und Sieger der Chaos- und Wendekriege) und den Vertretern von Disholechs Gnade (die Priester der Heilung, die dem Fürstenhaus näher stehen). Die Priester von Distholechs Gnade könnte ich mir auch eher heilerisch-klösterlich vorstellen. Eine Parallele findet sich vielleicht bei den Morr'haras-Druiden, die im Fall des Krieges gerufen werden. Die Priester-Choloten von Distholechs Zorn und Nbaaz' Wahn waren wohl auch eher gegen den Frieden und die Vereinigung mit Kallis. Dagegen könnten die Priester von Nbaaz' Erkenntnis (Mystiker, die psychotropische Substanzen einsetzen um das Enigma zu erspüren) dafür gewesen sein. KainNiemand
- Also: bei Distholech sind die zornigen in der Überzahl, in der Gesellschaft, mächtig, verlangen Opfer, können Krankheitskeister besänftigen oder schicken. Die gnadenvollen sind in der Minderzahl, verklöstert, und studieren Distholechs Geist. Bei Nbaaz sind die Mystiker in der Gesellschaft, die gefährlichen Choloten sind zumeist in den Kriegen gefallen, und entwickeln sich erst plötzlich in Krisen. Jedenfalls wäre Distholech für mich nicht der Kult der Reinheit und des Lichts wie Iphga (das kam für mich in der Beschreibung von Kessis so rüber). Nur ein paar Ansätze, aber ich glaube, damit haben wir schon genug, um eine eigene kleine Seite zu Distholech zu beginnen und ein bisschen Klarheit herzustellen über einen Kult, der in Silberschein doch eine bedeutende Rolle spielt. KainNiemand 16:59, 14 Aug 2005 (UTC)