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Strangaron

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DER STRANGARON-DSCHUNGEL

Kay Eriya / Die Nördlichen Marschen und die Inseln in den Alten Wassern / Barloom - Anambar


Über den StrangaronEdit

Es heisst, dass er die Wiege der Zivilisation sein soll, aber heute wird der Strangaron-Dschungel als unbezwingbarer Feind sämtlicher Zivilisationen, die er voneinander trennt gesehen. Die gewaltige, immerfeuchte Waldmasse, die ein mehrfaches der Größe Barloom's ausmacht, gilt als undurchdringbar und unbesiedelbar. Dennoch ist der Strangaron-Dschungel ein unersetzliches Element der Wirtschaft für angrenzende Reiche, da er diese mit unerschöpflichen Vorräten an Rohstoffen und Pharmaziekräutern versorgt.

Verschiedene Völker, die wenigsten davon menschlich, sollen im Strangaron existieren. Bekannt ist nur, dass Handelsexpedition immer wieder halbversunkene Überreste gewaltiger Zivilisationen im Dschungel entdecken. Die wenigen Überlebenden dieser Expeditionen, die den Weg fiebergebeutelt zurückschaffen, bringen meist kostbare Reichtümer und arkane Artefakte mit sich. Etliche Überlebende können sich derer aber kaum noch erfreuen, da sie an unheilbaren, exotischen Krankheiten kurz nach ihrer Rückkehr verenden.

Einige wenige Handelsposten können allerdings unter grossem Aufwand im Strangaron gehalten werden. Seit die Zeit der Tore angebrochen ist, wurde der Strangaron begehbarer und es sind viele Kulturrelikte, mehr noch als bisher, aufgetaucht aus den Nebeln des Waldes. Die Handelsgesellschaften haben nun einen Wettlauf begonnen, um diese Reichtümer plündern zu können. Doch auch exzentrische und gefährliche Hexenmeister suchen den Strangaron aufgrund seiner magischen Qualitäten auf und gefährden so manche Expedition. Und nicht zuletzt gilt der Strangaron nach wie vor als unberechenbar und gefährlich.

Klima und WetterEdit

Der Strangaron ist ein immerfeuchter Dschungelwald. Die Vegetation ist extrem dicht und ein grosser Teil des Waldes wächst auf einem seeartigen oder sumpfigen Boden, in dem feste Bauten allmählich langsam oder manchmal auch rasch versinken (gelegentlich aber auch wieder auftauchen).

Die Luft ist heiss und feucht. Ein Nebel durchzieht den gesamten Urwald und lässt nur einen gichtig verzerrten Blick auf den Himmel zu, der tagsüber durch eine grünlich schwache Sonne unheimlich erleuchtet wird.

Moskitos und fleischfressende Fisch machen den Handelsexpeditionen schwer zu schaffen. Krankheiten breiten sich oft überraschend und gnadenlos aus. Wunden entzünden sich nur allzu rasch. Die wichtigsten Mitglieder von Expeditionen sind daher Heiler und Ärzte, ohne die es kaum ein Überleben gibt in einer solchen Umgebung.

Fauna und Flora und anderesEdit

Tytruk-Quoogs: In den Tiefen des Strangorn Dschungels leben größere Quoog-Stämme, die vor undenklichen Zeiten aus dem Marschlanden in den Strangorn eingewandert sind. Die Tytruk-Quoogs stehen auf einer verhältnismäßig primitiven Kulturstufe und ziehen nomadisch als Jäger und Sammler durch den Dschungel, von einem Brutort zum Nächsten, geführt von mächtigen und der Zauberei kundigen Matriarchen, den Gyouakas. Was die Tytruk für andere Lebewesen gefährlich macht, ist ihr Hang zum Kannibalismus - sowohl aus rein darwinistischen Gründen als auch aus kulturellen-mystischen Gründen: die Gyouakas vermögen die Geister der Verzehrten vielfach nutzen,so auch um den Hunger des Strangorn Dschungels zu wecken und - wie einen Köder - zu locken, so geht die Mär zumindest. Die Tytruk-Quoogs sind für Quoog-Verhältnisse ungemein flink und behände und für das Leben in ihrer feindseligen und ungastlichen Umgebung als perfekte Schwimmer, aber auch gute Kletterer sowie eine nahezu magische Kunst der Tarnung gut gewappnet.

Sadron-Bremsen: diese gefürchteten, flinken, grünlichen tag- und nachtaktiven Insekten peinigen alle Warmblütler des Strangon Dschungels. Sie nähren sich nicht nur vom Blut ihrer Opfer, sondern legen auch ihre Eier in deren Haut ab. Ein Befall durch Sadron Bremsen führt zu schmerzhaften Schwellungen und - nach dem Schlüpfen der fertig entwickelten Bremsen - zu gefährlichen Eiterungen und Infektionen, die häufig Wundstarrkrampf und Tod des Wirts nach sich ziehen (Sta von einer Diff von 6). Eine Entfernung der Larven ist auf mundäne Weise nur durch einen chirurgischen Eingriff möglich.

Butak-Bock: ein rehähnlicher, scheuer Dschungelbewohner mit einer bräunlich-schwarzen Tarnstreifung, gerne nachtaktiv und einzelgängerisch. Wegen ihrer Geschlechtsdrüsen, die die Grundlage vieler (schwerer) Salben und Parfüms bilden, sind die männlichen Butak-Böcke sehr begehrte, wegen ihrer Scheue und Tarnung aber ausgesprochen schwer zu erjagendes Jagdobjekte, die wagemutige Jäger die Gefahren des Starngorn Dschungels trotzen lassen.

Lassak-Viper: die bis zu 1 Meter lange, grüne, mit einer gelben Streifenzeichnung versehene Lassak-Viper ist eine hochgiftige Baumschlange, deren Gift von den Tytruk-Quoogs häufig zum Bestreichen ihrer Blasrohrpfeile verwendet wird. Die Lassak Viper ist eine vorallem nachtaktive Schlange, die sich in der Dunkelheit der Nacht auf die Jagd nach in den Bäumen nistende Vögeln macht. Die Lassak Viper ist ob ihres agressiven Blutgiftes, das Lähmungserscheinungen und meist Herzkrämpfe und Infarkte auslöst, bei Assassinen in ganz Barloom und Witchness sehr beliebt.

Undrol-Brüllaffen: bis zu 150 cm hohe schwarz-weiße Baumaffen, die sich in den Baumwipfeln des Strangorn eingenistet haben und deren markerschütternden Schreie Tag und Nacht durch den Strangorn gellen. Nur wenn ihre Schrei verstummen, deutet dies auf großes Übel hin, denn nach dem Glauben der menschlichen Anrainer sehen die Undrol-Affen das Unsichtbare und die bösen Geister. Augäpfel von besonders alten Undrol-Brüllaffen, die nur in den Gipfeln der höchsten Baumriesen des Strangorn leben, enthalten manchmal Intellego-Vis. Undrol-Brüllaffen sind zudem ausgesprochen schmackhaft, aber auch sehr behende und schwer zu erjagen.

Aaf-Egel: die Aaf-Egel sind bis zu 35 cm große Blutegel, die die Gewässer des Strangorn Dschungels heimsuchen und in ihrer Gier selbst auf fahrende Boote kriechen, um sich an den darin befindlichen Insassen gütig zu tun. Die außerhalb des Wassers in allen Farben des Regenbogens irisierenden Tiere fungieren ihrerseits als Wirte zahlloser Krankheiten und Parasiten (etwa des gefürchteten Tunak-Wurms), ihr Speicheldrüsen enthalten aber ein wirksames Tonikum, das in getrockneter Form als höchst wirksames Wundheil- und Desinfektionsmittel in ganz Kay Eriya große Nachfrage findet.

Jabars: die Jabars sind ausgesprochen agressive, in Rudeln von 6 - 30 Stück auftretende, braun gefleckte Wildhunde vom Aussehen einer Hyäne und der Größe eines Schäferhundes, die ausgesprochen wendige Jäger sind und auf der Suche nach Essbaren selbst die dichtesten Dschungelgestrüppe nach Beute durchsuchen. Die Ausdauer, Agressivität und Bessenheit mit der Jabars einer einmal auserwählten Beute nachstellen ist sprichwörtlich, weshalb in der Religion der Tytruk-Quoogs daher der Tod als riesiger, allesverzehrender Jabar visualisiert wird. Das Beutespektrum der Jabars umfaßt selbstverständlich auch den Menschen bzw. Tytruk-Quoogs.

Yrak-Spinnen: grünlich-gelblich-bräunliche Laufspinnen, die im Blätterwerk des Strangaron-Dschungels auf Jagd gehen und Durchmesser von 15 cm bis nahezu 3 Meter erreichen können. Sie werden von Wärme und Feuer angezogen. Extrem flink, agressiv und mit einem ausgesprochen schnellwirkenden Nervengift ausgestattet. Die größten Exemplare sin einer Eingliederung des Menschen in ihre Beutespektrum nicht abgeneigt, wobei sie auch totes (oder untotes) Aas nicht verschmähen. Dem Vernehmen nach sind sie eine Ausgeburt der Gier des Strangaron Dschungels und verfügen manchmal auch über eine extrem hohe natürliche Magieresistenz.

Bygur-Moskitos: diese schwarz-weiß gemusterten, tag- und nachtaktiven Blutsauger suchen ihre Opfer vorallem in der Nähe der Wasserflächen des Strangaron und sind häufig Wirte des gefürchteten Strangaron-Sumpffiebers, das der Tod zahlreicher Siedler und Wanderer nach sich gezogen hat.

Manka-Baum: die Manka Bäume mit ihrern silberfarbigen,rauen Borke und ihrern fleischigen, oftmals einen halben Meter im Durchmesser erreichenden nahezu kreisrunden Blättern zählen zu den höchsten Bäumen von Kay Eriya und ragen oft mehr als 100 Meter in den dunstigen Himmel. Die Kopfgroßen Früchte des Manka-Baums sind für den Menschen nicht genießbar, verströmen aber einen dumpfen, leicht süßlich-betäubenden Geruch, der charkateristisch für den Strangaron-Dschungel ist und einen Leckerbissen für die Undrol-Brüllaffen darstellt.

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