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Kay Eriya / Kay Eriya / Das Mittelland im Süden / Turmaras / Silberschein - Mutualis

Der große MarktEdit

Seit 4805 vollständig gepflastert (ein Zeichen des Reichtums der Stadt), liegt der große Markt im Zentrum von Silberschein und bildet dessen ökonomisches und soziales Herz. Hölzerne Buden und Läden, die teilweise mitten in den Platz hineingebaut werden, und die Kaufmanns- und Handwerksläden, die in den ebenerdigen Räumen und vor den großen Steinhäusern rund um den Platz aufgestellt sind, geben an den verschiedenen Markttagen die Kulisse für das große Chaos aus wogenden kauf- und schaulustigen Massen. Die Käufer, Müßiggänger, Reittiere, fliegenden Händler, Gaukler, Bettler, bevölkern diesen Platz fast jeden Tag nebst Karren, Ständen, Sänften und Kutschen aus fast aller Herren Länder.

Nur zu den hohen Festen und Feiertagen, wie z.B. zum Geburtstag der Fürstin, ist der Platz mit großen Bühnen und Festbuden bunt geschmückt, und die Wege über den Platz sind von der Stadtgarde freigeräumt für die Paraden der Schwarzen Legion, die Turniere und das Wettschießen der Jungmänner, die jedes Jahr um die Gunst der Fürstin wetteifern. Über Muneninwa ist aus Lordarian die Sitte des Theaterspiels eingeführt worden, und es ist schon das zweite Jahr, dass am Großen Markt von Silberschein der beste Tragöde und der beste Komödiant von Bekalos Balderon mit dem goldenen Lorbeer bekrönt wurden.

Im Zentrum des großen Marktes steht der wundersame steinerne Poryphyr-Brunnen, den der mächtige Zwergenfürst Ivan Feenbart der Stadt vermacht hat und der ein Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Ein Beispiel zwergischer Kunstfertigkeit: steinerne Fisch- und Froschköpfe speien bei jedem Wind und Wetter Wasser in ein rhombenförmiges Becken, das niemals zuzufrieren scheint.

Neben der "Feenbartfontäne" erhebt sich ein weiniger kunstvolles, aber ebenso bedeutendes Bauwerk - die steinerne Schandsäule von Silberschein, die mit bis zu acht Missetätern gleichzeitig besetzt werden kann.

In einem imposanten Steinhaus unmittelbar gegenüber der Feenbartfontäne residiert auch einer der wichtigsten Fernhändler von Silberschein Manco Vel'nar. Vor dessen Kontor tummeln sich fast ununterbrochen Karren, Träger, Esel, Pferde und diverses Personal.

ShamblesEdit

Einzelne Örtlichkeiten von besonderem Interesse:

  • Gurak's Kelch: Gurak's Kelch ist ein unter Ogern, Orks und generell den raueren Gesellen der Stadt sehr beliebte Schenke, in der fast zu jeder Tag und Nachtzeit Betrieb ist und die der Treffpunkt von Silberscheins Unterwelt ist.Gurdak's Kelch ist eine umfunktionierter ehemaliger Engatempel, was sich in der soliden Ziegelbauweise diese hallenartigen Gebäudes niederschlägt. Auf den zwei Etagen um einen großen offenen Schankraum tummeln sich quasi Tag und Nacht trink- und wettfreudige Gesellen, hauptsächlich Nichtmenschen, was dem Lokal den Spitznamen "Schlaflose Spekulunke") eingebracht hat. Bei Tag und bei Nacht ist das Lokal eher düster, von russenden Kienspanen und kleinen Öllampen eher verqualmt statt erhellt und mit vielen diskreten ruhigen Ecken ausgestattet. Trotz seiner eher rauen Klientel ist es im Kelch eher ruhig , dafür sorgt neben der hünenhaften Betreiberin - Ular Gurdak, einer riesenhaften Ogerin und ihrem gleichfalls muskulösen und streitsüchtigen Familienklan (2 Töchter, 2 Schwiegersöhne, 3 ausgewachsene Enkel samt soliden Gattinnen, 3 - 4 handfeste Großenkel, die ebenfalls im Notfall Keulen und Knüppel herzhaft zu schwingen wissen) - auch die Tatsache, dass das Lokal unter dem Schutz mehrere Diebesgilden steht, die das Lokal als neutralen Treffpunkt für diverse Gespräche und Verhandlungen nutzen. Neben dem ausgezeichneten Bier und dem lokal gebrauten Orkschnaps, zählen Würfelspiele und die täglich veranstalteten Nukbakwettkämpfe (orkische Dackel - Nukbak - kämpfen unter Einsatz ihrer Klauen, Zähne und Dornenschwänze sowie eines überaus unguten Gemüts gegeneinander bis zum Tod) zu den größten Attraktionen. Auch die Dienerinen der Dyhna benutzen das Lokal, um Kunden zu akquirieren.Obwohl in den Shambles gelegen, sind auch Menschen willkommen - wie gesagt, im Kelch ist Gewalt selten. Außerhalb (in den dreckigen und düsteren Strassen) dagegen.... na,ja, manche Dinge kommen eben in den besten Gegenden vor...Kurz gesagt, in den düsteren Winkeln des Krugs kann man faktisch alles und jedes haben und kaufen, Waren, Lust, Vergessen und das Verschwindenlassen von Problemen...
  • Nahabark's Schreibstube: Nahabark - ein feister Ork mit lauter und dröhender Stimme hat seinen Laden nahe den Piers aufgeschlagen und bietet dort seine Künste feil. Nahabark ist ein öffentlicher Schreiber, liest und verfasst Briefe und formelle Eingaben und macht erstaunlich gute Geschäfte. Trotz seines trockenen Gewerbes ist seine kleine Bretterbude zu fast jeder Tages und Nachtzeit von einer größeren oder kleineren Gruppe von Müßiggängern und -gängerinnen umgeben, die sich dem Anschein nach immer königlich zu amüsieren scheint. Einer der Fixpunkte ist Nahabarks guter Freund Godiar, der bekannte Kräutersammler und einer der berüchtigtsten Säufer von ganz Silberschein, der hier regelmäßig Passanten zu Wettsaufereien und Singereien herausfordert. Auch Nonoros Barcrach, Silberscheins Poetus Laureatus ist hier häufig anzutreffen und ergötzt seine Genossen und Genossinnen mit seinen neuesten Couplets und Balladen. Nahabark's Brettebude ist auch ein beliebter Ort für Würfelspieler, da Nahabark dem Spielteufel verfallen ist und außerdem bereitwillig die ganze Nacht Unschitte und Kienspäne bereitsstellt, um die Umgebung seiner Bude für seine Mitspieler zu beleuchten. Im Winter übersiedelt die ganze Bande meistens in den geschützteren Innenhof von Nahabarks kleinem Häuschen, das sich gleich hinter seiner Bude befindet und sich ob der dort stattfindenden Saufereien und Orgien eines wohlig- üblen Rufs erfreut.
  • Der Fischmarkt: gleich unterhalb der regulären Steinpiers, an denen die großen Flußschiffe und großen Treidelflösse ihre Ladung löschen, erstrecken sich entlang eines ungepflasterten Trampelwegs die weniger aufwendig konzipierten hölzernen Stege, an denen die kleine Boote und Kähne anlegen, die die höheren Löschgebühren im "regulären Hafen" und/oder die dort ansässigen Zöllner bzw. Gildenrepräsentanten aus dem einen oder anderen Grund scheuen. Fischer bieten ihren Fang gleich entlang dieser Uferpromenade an, umgeben von Horden von Bettlern und spielenden Kinder in Tateinheit mit frei herumstreundenden Schweinen, Hunden, Ziegen und Hühnern. Entlang der Uferseite erstrecken sich kleine hölzerne Lagerhäuser, die selbst bei strahlendem Sonnenschein verlottert und düster wirken. Vielleicht liegt das auch an den elenden, dreckigen Hütten, in denen die Mehrzahl der hiesigen Bewohner lebt, wenn sie sich nicht zum Schlafen in irgendeinen Winkel oder ein Strasseneck zusammenkauert. Oder an dem feinen Nebel, der vom Lordarin aufzusteigen scheint. Oder von etwas anderem...Die Gegend hier ist die ärmste und abgerissenste von ganz Silberschein und vermutlich das heruntergekommenste Viertel der ganzen Stadt.Stets - aber vor allem bei Nacht und bei starkem Nebel herrscht in den Lagerhäusern ein emsiges und heimliches Treiben und oftmals treiben des Wogen des Lordarin des Morgens nicht nur leere Fässer, Fetzen ans Ufer...
  • Dyhnas Kapelle: in einer mit dreckigen Planen halb abgedeckten Seitenstrasse gleich hinter Guraks Kelch erstreckt sich Silberscheins größter Straßenstrich, kombiniert mit Würfel- und Branntweinbuden.
  • T'sshaissars Labung: ein ehemalige steinerne Flußmühle wurde durch die geschäftstüchtige T'sshaissar in ein gutbesuchtes Badehaus umgebaut, das von den Wassern des Lordarin gespeisst wird und direkt in den Fluß hineingebaut ist. Ein großes Kaltwasserbecken, zwei Dampfbäder und meherer große Badezuber mit heißem und warmen Wasser sowie eine Sauna warten auf die durchwegs zahlreichen Gäste. T'sshaissar, eine ältliche, betuelich und geschwätzige Kaashishi sorgt gemeinsam mit einem hingebungsvollen Stab an Orkinnen, Gnominnen und Quoog-Damen, sowie zwei menschlichen Masseusen durch eine ausgezeichnete Küche (insbesondere die Fischgerichte sind zu empfehlen), Wein, Schnaps, Gesang, sowie diversen, in diskreten Chambres separées abgehaltende "Entspannungsübungen", für das Wohl ihrer Gäste.Gildenhändler und vorallem die Offiziere der Schwarzen Legion zählen zu ihren Gästen.Vorteilhaft gegen unliebsame Überraschungen (Ehegattinnen, zürnende Schwiegerväter und Mütter)sind mehrere diskrete Seitenein und Ausgang die sich - sehr diskret - zum Lordarin hin öffnen und übe kleine Nachen für diskretes Betreten und Verlassen von T'sshaissars Labung sorgt. Zu den unliebsameren Besuchern von T'sshaissars Etablissement zählt T'sshaissars mißratener Sohn I'sshaissar, der einen umfangreichen Schmuggel auf dem Lordarin organisiert (unter dem Deckmantel eines biederen Holzhandels) betreibt und insgeheim einer der größten Zuhälter von Dyhnas Kapelle ist. Man findet ihn häufig bei Muttern, wo er die Gäste unterhält und wichtige Geschäftsessen und Gelage veranstaltet. Man wäre erstaunt, wen man hier aller in T'sshaissars Umgebung antreffen ... könnte. Dass T'sshaissar früher einmal jenes Haus gehörte, in dem Kessis Schergen unlängst einen Assassinenkult ausgehoben haben, ist sicher blanker Zufall....

High SpiresEdit

4814 erlebt der westliche Bezirk seine elbische Renaissance. Das gesamte Viertel ersteht in seiner alten elbischen Pracht.

Ionuallis Edit

Der große Glockenturm:

Das höchste Gebäude von Silberschein ist der mehr als 80 Meter in den Himmel ragende, von elbischen Baumeistern erschaffenen große Glockenturm aus grauem Marmor mit seinem spitz zulaufenden versilbertem Dach, eleganten Gravuren und Gold-Intarsien. Er ist das bedeutendste Zeugnis der elbischen Vergangenheit von Silberschein. Umgeben von 5 kleineren Geschwistern, die mit dem dem Hauptturm durch mehrere geschwungene Brücken verbunden sind war der Ionuallis ursprünglich die Residenz der Elbenherrscher von Halis Anum, dem heutigen Silberschein, dient nunmehr aber als Privatresidenz einiger der Prominentesten Bürger von Silberschein, die sich in den verlassenen Räumlichkeiten niedergelassen haben.Doch die alten Marmor verkleideten Räume haben ein Eigenleben, und vor allem wenn die Augen der Evue nächstens die kalte Pracht der Vergangenheit beleuchten, erwachen die Erinnerungen, Träume und Alpträume ihrer früheren Einwohner zum Leben ... und tief und weit sind die Träume und Gedanken der unsterblichen Elben...An solchen Abenden verschließen sich die neuen Herren, Adelige und Würdenträger in ihren Gemächern und betreten vor allem die oberen Stockwerke und Balkone nicht, dort wo die Nacht und die Sterne auf den grauen Marmorplatten ihr Spiel treiben mit den Nachgeborenen. Das höchste Gemach ist der Glockensaal, an dem einst Eluew - die Silberne Glocke von Halis Anum, das alte Wahrzeichen der Stadt hing, längst eingeschmolzen von den siegreichen Eroberern, die diesen Turm als letzten der ganzen Stadt eroberten, wie manche Rußflecken und dunkle Verfärbungen an den Wänden und Böden des Gebäudes beweisen. Der Große Glockensaal, von dessen hohen Bogenfenstern sich ein herrlicher Ausblick über ganz Turmaras bietet der scheinbar nie von Wolken oder Nebel behindert scheint, ist kahl und leer und wenige verirren sich hierher, sei es aus Ehrfurcht oder aus Angst vor den Schemen des letzten Elbenkönigs und seiner Getreuen, die hier vor 35 Jahren in einem letzten verzweifelten Kampf gemeinsam mit ihrem Reich ihr Leben verloren haben.

Im Sommer des Jahres 4814, in jener Nacht als Teile Halis Anum in voller Pracht auftauchen, verschwinden alle Bewohner aus Ionuallis. Der Turm erstrahlt in seiner vollen elbischen Pracht wie er vor den Wendekriegen ausgesehen hat.

KandaldrionEdit

Der Ratsturm des westlichen Halis Anum

Einst hatte das elbische Silberschein vier dieser prunkvollen Bauwerke. Seit dem schicksalsschwangerem Jahr 1814 ist einer von ihnen wieder aus den Nebeln der Zeit aufgetaucht. Kandaldrion und seine Brudertürme waren Sitz der Stadthalter von Halis Anum. Ihre tiefen Fundamente waren über ein Netz aus Tunneln miteinander verbunden. Sie sind Sitz der Bezirksrichter und der Leibgarde des Stadthalters.

Sein letzter Herr und damit Stadthalter ist Haldendis, ein Grauelb aus dem Geschlecht der Aldandil.

StadtzentrumEdit

  • Der Hohe Tempel des Distolech:

Eine der größten Strukturen in Silberschein ist der riesige, im Zentrum der Stadt liegende große Tempel des Distolech, mit dessen Erbauung unmittelbar nach der Eroberung Silberscheins begonnen wurde.Seine Architectur - insbesondere die zahllosen Erker und Zierpfeiler - zeugen von seiner genuinen "chaotischen" Herkunft. Im Winter stets von einem leichten Nebelschleier und großen Krähenscharen umgeben, die in zahlreichen Verschrebungen und Spitzen des riesigen, nahezu 30 Meter hohen Kuppelkonstrukts nisten, ist der in grauem Granit gehaltene Tempelkomplex tagsüber eines der sozialen Treffpunkte von Silberschein und wimmelt vor Pilgern,Heilssuchenden,Händlern,Priestern und Tempeldienern.

Der Hafen am LordarinEdit

Seit Siberschein diplomatische Beziehungen zu den umliegenden Ländern aufgenommen hat, haben auch diverse Handelshäuser und Organisationen die Stadt wiederentdeckt. Der Hafen selbst hat einen grossen wirtschaftlichen Wert, da Silberschein stromaufwärts die letzte grosse Stadt ist, die mit grossen Schiffen angefahren werden kann und über einen alten gut ausgebauten Hafen verfügt.

Dementsprechend teuer sind Mieten für Lagerhäuser, Büros und Söldner, die die teure Ware beschützen sollen. Nur wenige können sich ein eigenes Lager oder Büro in dieser Gegend leisten.

Die Molen und Kais basieren auf den alten elbischen Fundamenten, die vor ca. 300 Jahren unter Anweisung der Grauelbischen Stadtherren angelegt wurden. Die Ankerplätze sind als Zeichen des Reichtums (und auch um das Verladen der meist sperrigen Waren auf Fuhrwerke und Karren zu vereinfachen) gepflastert, die Handelshäuser und Kontorgebäude weisen - ebenso wie das Viertel Highspires - vielerlei elbische Bauelemente auf (Schmale Giebelfenster, Pfanzenornamente und Turmelemente)

  • ansässige Handelsorganisationen:
  • Handelshaus zur langen Strasse: Das Handelshaus hat sowohl ein eigenes Lager wie auch ein eigenes Büro und stellt seinen Wachdienst selbst. Der Handelsbeauftragte Surdin hat gute Kontakte zu diversen politischen und wirtschaftlichen Organisationen.

Exportgüter sind Gläser der lokalen Glasbläsergilde.

Importiert werden Güter aus Irinas und den Reichen der Sternenmeerküste.

  • ...

Einzelne Örtlichkeiten von besonderem Interesse:

  • Gasthaus Zur Bronzenen Gans: gekauft vom Handelshaus zur langen Strasse durch seinen Vertreter Surdin im Herbst des Jahres 4813, wird es vorwiegend von Handelsleuten frequentiert. Es bietet zehn Gästezimmer, einen Schlafsaal mit 20 Lagern für Gesinde und einen Stall für fünf Pferde.

    Das Personal besteht aus einer Köchin, ihren beiden Küchengehilfen, zwei Kellnern, vier Kammermädchen und einem Stallburschen.

    Die Speisen und Getränke sind vorzüglich und profitieren von den Waren der Handelsstrasse. So findet man mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet, feine Weine aus dem ganzen Mittelland, die die reichhaltige Speisekarte hervorragend ergänzen. Nicht nur lokale sondern auch exotische Speisen aus den Ländern der fernen Sternenmeerküste oder den Reichen vor den Nebelbergen können je nach Jahreszeit und eintreffenden Handelsgütern den Gaumen der Gäste erfreuen.

Das GlasspinnenviertelEdit

  • Das Glasspinnenviertel ist ein Ort der Betriebsamkeit, Werk- und Heimstatt der wohlhabenden und angesehenen Handwerker von Silberschein, insbesondere der Glasbläser, der Feinschmiede und der Tuchhändler. Dementsprechend geschäftig geht es in dem Viertel, das sich durch eine Vielzahl großer Steingebäude und den Luxus vieler (zumindest) teilweise gepflasterter Gassen auszeichnet, zu - der Lärm der Handwerker beginnt frühmorgens und endet des Abends. Es gibt kaum Grün oder Bäume (abgesehen von einigen kleinen Gärten in den Innenhöfen), die Häuser sind oftmals hoch (fast vier Stockwerke) und recht eng, so dass manche der kleineren Gassen selbst bei hellem Tageslicht recht düster wirken. Karren, humanoide und tierische Lastenträger füllen Tagsüber die Straßen, so dass es stellenweise zu kleinen Verkehrsstaus kommt. In der Nachtzeit spenden kleine, an den Hausnischen angebrachte eiserne Laternen, die von einem eigens bestellten Arbeiter der Glasbläsergilde betreut und befeuert werden, zum zumindest in den größeren Strassen, spährliches Licht. Dass die Gilde für diesen karitativen Luxus einer(zumindest) bezirksweisen kommunalen Beleuchtung aufkommt, ist ein Zeichen für ihren großen Wohlstand. Damit die biederen Bürger sich ihres Wohlstandes auch ungestört erfreuen können, patroullieren in großer Regelmäßigkeit tags- und nachtsüber Patrouillen der Stadtwache durch das Glasspinnenvierte. Verbrechen und Störungen der öffentlichen Ordnung sind rar und werden vom außergewöhnlich integeren und effizienten lokalen Polizei - bzw Feuerwehrkommandanten bzw Bezirksvorsteher, Subjustikar Tescharek streng geahndet.
  • Der alte Hain der Sibou:
  • Ein hervorstechender Aspekt des Glasspinnenviertels ist der gewaltige ummauerte ehemalige Hain des Siboutempels, in dem nunmehr - quasi eine Oase der Stille, des Grüns und der relativen Sauberkeit in diesem geschäftigen Teil der Stadt - der Konvent Mutualis, die persönliche Residenz der Stadtmagier von Silberschein, liegt. Die Nachbarn meiden den als "Hexenschloß" verrufenen Ort, der insbesondere als Residenz des beunruhigenden "Hexers" Auragar berüchtigt ist.
  • Die Warenhäuser der Glashändlergilde:
  • In Richtung des Lordarin erstrecken sich auch die mächtigen Kontore und Warenhäuser der mächtigsten Kaufleute und Handwerker von Silberschein, insbesondere die lokale Glasbläsergilde unterhält in zwei gewaltigen Hallen eine große, kommunale Lagerhalle, in dem sich auch der prächtige Gildensaal, das Versammlungslokal der Glasbläsergilde, sowie ein gutbesuchter Doppel-Schrein des Shakrig sowie des Ilgas befindet. Die Hallen sind neue, orkische Konstruktionen aus solidem Stein, zweigeschossig und mit soliden Steinschindeln gedeckt.
  • Werkstatt von Paxuak, dem Spiegelmacher: Paxuak ist ein merkwürdiger Geselle, halb Ork, halb Kashishi, und einer der bekanntesten Glashandwerker von Silberschein. Paxuak lebt sehr zurückgezogen, mischt sich in keinster Weise in Gildenangelegenheiten ein, verfügt über keine Lehrlinge und lebt bis auf eine uralte Orkmagd, die halbblind ist, in einem großen, düsteren Steinhaus am Rande des Glasspinnenviertels. Er war mehrfach mit blutjungen Orkmädchen verheiratet, die ihn allerdings offenbar nach kurzer Ehe sitzengelassen haben - der zaundürre, teilweise mit Schuppen bedeckte und einer extrem flachen Nase und leiser, zischender Stimme ausgestattete Paxuak muss wirklich privat ein widerwärtiger Geselle sein, denn die Mädchen müssen jeweils dermaßen klammheimlich und überstürzt aus der Stadt Silberschein verschwunden sein, so dass sie keiner abreisen gesehen hat. Da die Mädchen allesamt nicht aus Turmaras stammen, kann man die Ex-Frauen leider nicht zu den privaten Aspekten ihrer Beziehung zu Paxuak befragen. Paxuak scheint auch keiner Religion anzugehören bzw diese auszuüben. Beruflich gesehen verfertigt Paxuak vor allem herrliche Glasspiegel, die er (der auch ein hervorragender Feinschmied ist)in herrliche Bronze und Silberfassungen bringt. Aber auch als Glasbläser verfügt er über ungeahnte Talente. Der Konvent Mutualis lässt seine Laborgerätschaften häufig bei diesem Experten anfertigen, da er sowohl als Feinschmied als auch als Glasbläser bewandet, es fertig bringt, die fragilsten und zartesten Gerätschaften aus Glas, Bronze, Messing und Silber herzustellen. Allerdings sind seine Preise hoch.Beim Legen seiner magischen Netze hat Meister Orbon manchmal geglaubt, merkwürdige Schwingungen um Paxuak's Werkstatt wahrzunehmen, bei einer näheren Untersuchung konnte jedoch nichts näheres festgestellt werden. Auch Meister Auragars magische Studien haben merkwürdige Resonanzen im Umkreis von Paxuaks Werkstatt wahrgenommen, diese aber nicht genau lokalisieren können. Mangels Anlaß bzw verwertbarer Spuren haben die Magistri diesem Phänomen keine weitere Aufmerksamkeit gewidmet.
  • Zum Quarzsand: eine seriöse Gastwirtschaft gehobenerer Sorte, das Stammlokal der Glasbläsergilde, geführt von No'rak und Poraske, zwei Ork-Goblinmischlingen (Mann und Frau) und ihrer Sippschaft. Eine bekannte Unterkunft für ausländische Händler, mit guten Preisen, großräumigen Stallungen und vielen Zimmern in allen Preisklassen. Gute Speisen, saubere Lokal, diskrete Chambre-Separées und willige, hübsche Schankmaiden aller Rassen. Herz und Leib eines alternden Gildenmitglieds, was begehrst Du mehr ? Tescharek vermutet hinter dem vermeintlich biederen, gefälligen und sozial sehr aktiven Gastwirtspaar Schlüsselfiguren der organisierten Kriminalität, insbesondere der Großhehlerei. Die mysteriöse "Dolch" und der weniger mysteriöse Riban sind in dem weitläufigen Gebäude mit seinen halben Dutzend Höfen ebenso zu finden, wie der umtriebigen Gildensprechers Ssassan, Mitglieder des Hofstaates des Justikaren-Paarees und ab und zu hält auch die Kalesche des Stadtrichters Nuristom vor einem der Seiteneingänge des großflächigen Gebäudekomplexes.


Der ImmerwaldEdit

Der Immerwald ist ein im Südwesten gelegenes Gebiet innerhalb der Stadtmauern. Dichter Mischwald, der sich jeglicher Bändigung durch die Bewohner von Silberschein hartnäckig wiedersetzt. So ist man dazu übergegangen, ihn einfach nur in seine Schranken zu weisen, indem man ihn bis zu einer für die umliegenden Häuser verträglichen Grenzen abholzt. Aus der Not ist eine Tugend geworden. Denn so muss man nicht weit vor die Stadt gehen um Brennholz zu sammeln.

Natürlich haben sich um den wild wachsenden Wald Legenden gebildet. In seinem Inneren soll ein Schatz begraben sein. Aber bis zum jetzigen Zeitpunkt ist es niemandem gelungen in den zu seinem Mittelpunkt hin immer dichter werdenden Wald einzudringen und der Legende nachzuspühren. Einige der dreisten Schatzsucher sind auf ihrer Suche verschollen. Den Kindern in Silberschein aber erzählt man von allen möglichen Gestalten, die durch den Wald streifen und schlimme Kinder holen oder schlimmeres - ganz nach Kultur und Abstammung.

Kriegsveteranen erzählen von einem mächtigen Feuerwerk, dass es während der Belagerung von Silberschein an diesem Ort gegeben haben soll und nicht von dieser Welt war. Choloten sprechen von einem Hinterhalt der Elben, den man aber tapfer zurückgeschlagen hat (siehe Stadtchronik_Halis_Anum).

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