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Stadtchronik Silberschein

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Kay Eriya / Kay Eriya / Das Mittelland im Süden / Turmaras / Silberschein | Stadtchronik Halis Anum



Eroberung durch Rokaron Turman (4776)Edit

Mehr die Involvierung von Korgas Makar einbeziehen. Archam Ekelon und die Wichtigkeit Silberscheins als Brückenkopf. Von Silberschein aus wollte sich das Schwarze Chaos (Chorton) weiter nach Osten ausbreiten. Mit Chortons Tod und dem Ausbleiben des Einigers der Mächte bleiben die Nationen des Schwarzen Chaos in ihren Ländereien, die sie sich erobert haben.


Abriss der Zeitgeschichte Silberscheins

Von der Eroberung Silberscheins durch das Schwarze Chaos 4776 bis zur Abdankung Rokaron Turmans 4805


4776 Edit

Unter der Führung des Kriegsfürsten Rokaron Turman vernichten Chaostruppen ein Aufgebot der Allianz aus Truppen menschlichen Lokalfürsten (kleine, quasi autonome Vasallen des Aisylianischen Imperiums unter der Führung des Fürsten von Silberschein) und beginnt mit der Belagerung von Silberschein. Die menschliche Landbevölkerung flüchtet nach Silberschein bzw. Kallis oder in die Grenzmarken von Irinas. Die Belagerung von Silberschein zieht sich über den gesamten Winter hin, die Belagerer erleiden – insbesondere aufgrund ihrer schlechten Versorgung – schwere Verluste. Nur die Führungsqualitäten von Rokaron Turman halten die Chaostruppen zusammen.
Zum Vorteil gereicht Turman zum einen die starke ethnische Geschlossenheit seiner Truppen: das Rückgrat seiner Armee bildet die Adelsreiterei seines eigenen, menschlichen Stammes – der Turmas – die neben den blauen Reitern die einzigen Kavallerieverbände des Chaos an der Westfront bilden. Die Infantrie wird von den Ork- und Ogertruppen von Rokaron Turmans Blutsbruder, dem Highskullgeneral Chisrachot gebildet (der Vater des jetzigen Heerführers Calodan). Nachdem Turman Informationen über die Formierung eines menschlichen Entsatzheeres erhält, sucht er um Unterstützung an. Chorton, der grausame Heerführer der Blauen Reiter sendet Eliteverbände seiner Reitergarde, auch Choloten setzen sich in Silberschein fest, ebenso die legendäre Hohepriesterin des Distolech S'is No'chel und ihre Kultisten.

4777 Edit

Ein Entsatzangriff der Tieflandfürsten von Irinas scheitert, Rokaron Turman erschlägt den Bannergeneral Uranis (den Großonkel des heutigen Fürsten Penamis V) im Zweikampf. Im Spätsommer fällt Silberschein nach fast einjähriger Belagerung, nachdem Chaospriester die Macht der Götter (insbesondere Shakrig und Distolech) angerufen haben und die Choloten ihre Magie eingesetzt haben. Rokaron Turman baut seine Herrschaft in Silberschein aus, verbündet sich mit dem Distolech-Kult und kann die Blauen Reiter und Choloten ausmanövrieren.
Die Mehrzahl der Diener Chortons verlässt Silberschein (nachdem der größte Cairn/Node durch die Distolech-Priesterschaft gesichert wurde) und zieht in den Westen ab. Chisrachot anerkennt die überragende strategische Begabung von Rokaron Turman und die militärische Bedeutung von dessen menschlichen Reiterkriegern und akzeptiert Rokarons Vorherrschaft. Rokaron Turman ruft sich zum Fürsten von Silberschein aus und beordert den Großteil seines Volksstammes nach Silberschein. Chisrachot wird sein Infanterie-Obrist.

4777 – 4779 Edit

Rokaron Turman und Chisrachot vertreiben die Reste der menschlichen Bevölkerung Silberscheins und und bauen ihre Herrschaft aus: Turmans Reiterkrieger übernehmen die angestammten Landsitze der Adeligen, während die Orks und Oger von Chisrachot sich eher im Stadtgebiet von Silberschein ansiedeln. Die Distolech-Priesterschaft hilft Turman beim Aufbau einer Verwaltungsstruktur. Innere Spannungen zwischen den einzelnen Siedlergruppen werden durch religiöse Toleranz und gewinnbringende Raubexpeditionen in die Flachlandfürstentümer und die umliegenden Gebiete der Ladoquendil kanalisiert. Nichtsdestotrotz große Nahrungsknappheit und Leiden.
Zum Gegengewicht gegen die immer mächtiger werdenden Distolech-Priester fördert Turman den Shakrig-Kult (dem er persönlich anhängt), sowie den Kult des Yoborog-Bochlod (eine Kriegergottheit, eine Hybridform zwischen Bochlod und Yrkollu). Rokaron Turman und Chisrachot überlegen eine Verbindung mit Orakom, da sie der Kriege und Wanderungen müde sind und mit dem Aufbau einer gemeinsamen Herrschaft beginnen wollen.

4780 Edit

Silberschein wird von einer Allianz aus Ladoquendil und Tieflandfürsten eingeschlossen und belagert. Nur unter größter Kraftanstrengung und mit rücksichtslosem Einsatz von Magie (siehe die Perdo-Aura in Silberschein) kann die Stadt gehalten werden. Wieder muss Entsatz durch die Blauen Reiter und die Generäle von Kerakonom angefordert werden. Eine Entsatzarmee unter dem Kommando des Korgas Makar durchbricht den Belagerungswall und setzt sich in Silberschein fest. Rokaron Turman muss sich Korgas Makar unterwerfen, der Silberschein zum logistischen Zentrum seiner Operationen ausbaut. Ansteigende Spannungen zwischen den im Gefolge der blauen Reiter anreisenden Choloten und den Distholech- und Shakrig-Kultisten. Steigende innerethnische Spannungen zwischen den menschlichen Siedlern und den Oger- und Orkstämmen.

4781 Edit

Gemeinsam mit Korgas Makar unternimmt Rokaron Turman eine große Expedition gegen die Ladoquendil und spielt eine entscheidende Rolle in der Schlacht um Galyamar. Als offene Kämpfe in Silberschein zwischen Menschen, Ogern und Orks sowie zwischen den Choloten und der Distholech-Priesterschaft erfolgen, kehrt Rokaron Turman gemeinsam mit Chisrachot wieder nach Silberschein zurück um die dortige Lage zu beruhigen.
Kaum angekommen, versuchen Offiziere der Blauen Reiter, unterstützt von Agenten der Kol'abaha einen Putsch der Infanterie anzuzetteln: Chisrachot fällt einem Attentat zum Opfer, Rokaron Turman entgeht dem Tod und nimmt dies – gemeinsam mit den Distholech- und Shakrig-Kultisten - zum Anlass, in der Armee durchzugreifen und seine persönliche Macht zu festigen. Die wesentlichsten Choloten werden ausgewiesen, fünfhundert der führenden Verschwörer (hauptsächlich Orks und Oger) unter der Anklage des Hochverrates hingerichtet, die Blauen Reiter und Korgas Makar durch Übersendung einer großen Menge Vis und die Zusicherung weiterer strategischer Unterstützung beschwichtigt. Turman beginnt die Motive der Blauen Reiter zu hinterfragen.

4782 – 4783 Edit

Rokarom Turman kann seine Stellung festigen, da es ihm gelingt, große Teile der Orkgarde von Ch’israchot ihre Loyalität (auch bedingt dadurch, dass der Shakrigkult größten Teil auf seiner Seite steht) auf ihn und seine Familie zu übertragen. Ein „Zentraler Rat“, in dem den Nichtmenschen sowie dem Distholech und der Shakrigkult großer Einfluss eingeräumt wird,wird Mittelpunkt der neuen Regierung. Vorsichtige diplomatische Kontaktaufnahme mit den Nichtchaosnationen im Umfeld.
Versteckt beginnt sich Rokarom Turman immer offener auf Seiten des Schwarzen Chaos zu profilieren. Er beginnt mit dem Aufbau einer überethnischen Streitmacht, der „Schwarzen Legion“, die – um den Rivalitäten zwischen Distholech und Shakrigkult vorzubeugen – dem Kriegsgott Yoborog-Bochlod geweiht ist. Zum Kommandanten der Schwarzen Legion ernennt Rokarom den blutjungen Sohn Ch’israchot, den Halbork Calodan. Ihre Feuerprobe besteht die Schwarze Legion, als es ihr gelingt, drei „kriechende Untiere“, die die Gegend verwüsten, zu bezwingen. Rokarom vermutet, dass diese Monstren etwas mit den magischen Riten, die Cholothen im Westen von Silberschein abhalten, zu tun haben. Die Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich klar zum Schwarzen Chaos und begegnet dem Reinen Chaos mit großem Misstrauen.

4784 Edit

Nachdem bekannt wird, dass Teile der Ladoquendil, der Menschenkönigreiche sowie der Zwerge und Elben, gemeinsam mit dem Sonnenheer des Atarats sich zur großen Allianz des Lordarin zusammengeschlossen haben, beginnen sich – sehr zum Missfallen von Rokarom Turman – auch die Sturmscharen des Reinen Chaos in der Nähe von Silberschein zu sammeln. Chorton selber naht an der Spitze seiner Blauen Reiter und Chorgas Markhar sammelt ein gewaltiges Heer. Silberschein unterstützt die Maschinationen des Reinen Chaos nur widerwillig, beginnt sich jedoch für eine großangelegte Belagerung vorzubereiten.
Unter direktem Druck des Reinen Chaos muss Rokarom Turman den Magieren der Cholothen Zugang zu den Visquellen von Silberschein gestatten. Die Distholech und Shakrigpriesterschaft informiert Rokarom Turman, dass die Blauen Reiter offenbar eine gewaltige, magische Zeremonie planen, die die Welt aus den Angeln heben wird: dezent beginnt Rokarom, die Druidenschaft im benachbarten Kallis über die Maschinationen des Reinen Chaos zu informieren. Er sabotiert Chorgas Markhar’s Manöver diskret und baut direkte Kontakte zu anderen Staaten des Schwarzen Chaos aus.

4785 Edit

Die Schlacht der Tore und das sechste Zeitalter beginnt: Rokarom Turman nimmt direkten Kontakt zur Allianz des Loradarin auf: mit seiner Unterstützung können die Magier der Allianz die verbliebenen Cholothen in Silberschein überrumpeln, die „Schwarze Legion“ und Priester des Distholech und Shakrig neutralisieren die in der Stadt verbliebenen Anhänger Chortons. Die Blutaltäre des Chorton werden umgestürzt. Die Truppen der Großen Allianz vernichten zunächst in Chorgas Markhars Truppen in der großen Schlacht von Nymelin, kommen jedoch zuspät, um Chorton und seine Horden am Öffnen der Weltentore zu hindern.
Am Feld von C’aebaot rufen Chortons Priester die Vergessenen Armeen der Nacht in die Welt: Unreine Orks und Ogertruppen, die seit den Trollkriegen durch die vergessenen Welten irren, Scharen von Unholden und Teufelsbrüten und die Lindwürmer der Verneinung. Doch das Schicksal spielt Chorton und seinen dunklen Meistern einen Streich: nicht nur die grauenhaften Horden der Nacht strömen aus den vom Chorton geschlagenen Tor zwischen den Welten, auch die legendären Helden der Vorzeit, der Große Zwergenfürst Hölsur und die Paladine der goldene Legion des Großen Prinzen Alassanath i Geras werden aus dem ewigen Schlummer geweckt und treten auf der Seite der Allianz dem Großen Ringen bei.
Sieben Tage und Siebe Nächte wogt die Schlacht, an der Rokarom Turman (freilich weise an hinterer Stelle) auf Seiten der Allianz ficht. Am Morgen des achten Tages verkündet der Atar Igurn III den „Sieg der Sonne und ihrer Kinder und das Morgengrauen einer Neuen Zeit“. Chorton und seine Blauen Reiter sind vernichtet, Chorton selber gefällt vom Licht des Iphga und nieder gerungen von den Großen Magistern der Allianz. Aber zu einem fürchterlichen Preis: kein einziger der Palladine der goldenen Legion hat überlebt, sie alle sind ihrem Kommandanten in die Hallen des Lichtes gefolgt, als dieser den Sturmangriff der Niederdrachen Chorthons auf die geheiligte Person des Atars mit seinem Leben und seinem Leib gedeckt hat.
Fast der gesamte Adel der Tieflandfürstentümer ist gefallen, der große Fürst Penamis in Stücke gehauen von den Blauen Reitern. Von 10 Kriegern des König Hölsur sind 7 zu ihren Vorvätern in die Erde zurückgekehrt, die Ead’s Tochter, Isevuel, die Weiße Maid und die Hälfte der Elbenreiter sind den Sternenweg gegangen. Kurz und gut, die geringste Verluste hat der weise Fürst Rokarom Turman zu beklagen, dessen unmittelbare Gegner entweder ausgeschaltet oder stark geschwächt sind. Rokarom Turman zieht im Triumph nach Silberschein ein und nimmt formell diplomatische Beziehungen zu Kallis, Fürst Ead und dem Markgrafen Gorth Wytr von Adiriel auf und deklariert sich formell als Teil des Schwarzen Chaos und beginnt Handelsbeziehungen zu Kerakonom und (zweites großen Chaosreich) aufzubauen.

4786 Edit

Rokarom Turman richtet einen großen Sommer und einen großen Wintermarkt ein, für dessen Dauer alle Messebewohner von jedem Zoll und jeder Abgabe befreit sind. Er sendet seinen Sohn Onsarkom auf diplomatische Charmeoffensive nach Kallis, Nadema und Adiriel und von dort nach Kerakonom und (zweites großes Chaosreich) und erklärt Religions und Kultusfreiheit in Silberschein.

4786 – 4788 Edit

Ausbau von Strassen nach Kallis und Kerakonom. Diplomatische Entspannung gegenüber Kallis, Nadema und Adiriel. Austausch permanenter Botschafter zwischen Kallis und Silberschein. Der Nachfolger von Fürst Pennamis III (Pennamis IV) verweigert jedoch den „Landräubern“ den Frieden und rüstet ein Heer auf – gedrängt durch die Vertriebenen und nur beschränkt durch den Atar im Zaum gehalten. Einige Zwerge aus Krethalbanstin siedeln sich in Silberschein an.

4789 Edit

Ein Angriff der Tieflandfürsten - gestützt von Vertriebenenverbänden – scheitert. Adiriel, Nadema und Kallis weigern sich, den Angriff zu unterstützen. Wutentbrannt versucht Pennamis IV Adiriel mit Krieg zu drohen, wird aber sowohl vom Atariat wie auch der mächtigen Händlergilde zum Einlenken bewegt. So lässt er über seinen Bruder, den Ermaron Augasor den „Heiligen Krieg“ gegen die „Götzenheiligtümer“ erklären und die Yrkollu-und Engakultstätten in seinem Hoheitsgebiet (die er der Unterstützung der „Unreien“ beschuldigt) zerstören. Einige hunderte Familie von Enga und Yrkolluhanhänger fliehen nach Kallis, Adiriel und Silberschein.
Kallis und Silberschein schliessen sich zu einem Schutz und Trutzbündnis gegen Pennamis IV zusammen.

4790 Edit

Eine diplomatische Vermittlungsaktion von Kallis (unterstützt von Zwergenfürst Ivan Feenbart und den Großen Magistern) beim Thron der Sonne führt zum „Kompromiß von Cissim“. Einzelnen (ausgesuchten,meist adeligen Landbesitzern) wird die Rückkehr nach Silberschein gestattet, dafür sorgt Rokarom Turman durch seine diplomatischen Kontakte nach Kerakonom um die Rückgabe eines bedeutenden Iphgarelikts, das in den Wendekriegen in die Hände des Schwarzen Chaos gefallen ist.

4791 Edit

Bei großen Überschwemmungen des Lorandinel leisten Kallis und Silberschein einander gegenseitig Unterstützung. Der Yrkollukult gewinnt immergrößere Anhänger innerhalb des Yoborog-Bochlod, auch bedingt dadurch dass der Kommandant der Schwarzen Garde Calodan die Tochter eines eingewanderten Yrkolluhpriesters heiratet.

4792 Edit

Yrkollu wird nominell der Schutzgott der Schwarzen Garde und ersetzt Yoborog-Bochlod. Von den Bochlod Anhängern angezettelte Unruhen werden rasch niedergeschlagen. Zur Feier werden große Kampfspiele und Turniere veranstaltet, an den Recken aus Silberschein, kallis, Adiriel, aber auch aus einigen Tieflandfürstentümern von Irinas und Recken von Kerakonom teilnehmen. Handelsdelegationen aus Isador und aus Phoraman nehmen erstmals an der Sommermesse teil. Heirat von Bekalos Balderon und Missala Halissa.

4793 Edit

Ein Niederwurm erscheint in den Grenzgebieten zu Kerakonom und verheert die Grenzlande. Kronprinz Onsarkom findet auf der Jagd nach dem Untier den Tod. Nach Schlägereien zwischen Vertriebenen und Neuansiedlern kommt es zu innerethnischen Spannungen in Silberschein. Organisierte Raubscharen aus dem Fürstentum von Fürst Pennamis IV verheeren Ork und Gnomendörfer. Die daraufhin entstehenden Gerüchte von einer „Dritten Kolonne“ unter den menschlichen Einwohnern führen zur Ausschreitungen in Silberschein: Ein Großbrand kann mit Mühe verhindert werden, jedoch brennt der Engaschrein ab.
Der Distholechtempel wird fertiggestellt, zum Missfallen von Rokarom Turman, vererbt dessen ältere Schwester Yambara dem Distholechtempel ihren gesamtes Hab und Gut (15 Dörfer, 4 Burgen, 180 Pfund Gold und 900 Pfund Silber). Rokarom Turman lässt das Testament für nichtig erklären (Vorwand der „geistigen Verwirrung“). Rokarom’s zweitgeborener Sohn Turamkos wird zum Nachfolger ernannt und mit Calodan’s Tochter Unbalen (Stichwort: die „Hornhäutige“, angeblich die hässlichste und klügste Frau der Syre Amberwälder) vermählt.

4794 Edit

Eine Pockenepidemie führt zu weiteren, innerethnischen Spannungen zwischen Menschen auf der einen und Orks und Ogern auf der anderen Seite: mehrere, dem Distholechtempel nahe stehende Personen behaupten, die Seuche wäre ein Zeichen der Zorns Distholech über die „Demütigung von Distholechs wackeren“ Kriegern. Mehrere Menschenpriester mit Tillower Akkzent in den Menschendörfern an der Grenze zu Fürst Pennamis IV sehen dagegen in der Seuche ein „Zeichen der Sonne die Unreinen zu vertilgen“. Turamkos und Gunbalen sterben an der Epidemie.
Die Raubzüge aus dem Fürstentum von Fürst Pennamis IV verschlimmern sich. Der Halboger G’urtashats beginnt seinerseit die Untertanen von Fürst Pennamis IV heinmzusuchen. Der Vorwurf, Mitglieder der Schwarzen Garde oder gar der Fürst Rokarom Turman selber unterstützen diesen ehemaligen Hauptmann werden entrüstet zurückgewiesen. Fürst Rokarom erteilt im „Kleinen Edikt“ Silberschein’s Stadtregierung beschränkte Autonomie (Wahl des ersten Stadthauptmanns und Stadtrichters) und ernennt seinen Enkel Ronkoram zum Nachfolger.
Fürst Pennamis IV schleift die Burg Goryinad, deren menschliche Besatzung sich ihm ohne Gegenwehr ergibt. Progrome gegen die Menschen in Silberschein werden durch brutales Durchgreifen der Stadtwache und der Schwarzen Garde verhindert. Truppen aus Silberschein und Kallis unter der Führung von Rokarom Turman und Bekalos Balderon (der hier seine militärischen Sporen verdient) erobern die Burg in einem nächtlichen Handstreich zurück. Sie finden Beweise, dass die Raubüberfälle durch den berüchtigten Schwagers von Fürst Pennamis IV, Graf Gyrnalis (der „Zyklop“) organisiert werden, der in der als uneinnehmbar geltenden Festung Neonbradir residiert. In einem gewagten Handstreich gelingt es ihnen, Neonbradit einzunehmen und Graf Gyrnalis gefangen zu nehmen.

4795 Edit

Gegen öffentliche Abbitte und Zahlung einer Wiedergutmachung von 3.000 Pfund Silber (das Handelshaus zur langen Strasse bürgt für die Zahlung dieser Summe) wird Graf Gyrnalis wieder frei gelassen. Das Geld wird zum Ankauf von Getreide (wegen des strengen Winters und der Pockenepidemie droht eine Hungersnot) und zum Bau von öffentlichen Getreidemühlen sowie zur Pflasterung des großen Marktplatzes ausgegeben. Ein neuerlicher Aufruf der Distholechhohepriester, das Testament seiner Schwester zu achten, wird von Rokarom Turman ignoriert.
Ein neuerliches Aufflammen der Pockenepidemie rafft auch Ronkoram dahin und wirft Rokarom Turman auf das Krankenlager. Im Angesichts des Todes „bereut“ Rokarom und verpflichtet sich zur, dem Tempel die Grundstücke aus dem Nachlass seiner Schwester auszuhändigen. Ein Wunder geschieht und Rokarom gesundet wieder. Die Seuche flaut ab und es folgt eine Rekordernte. Auch aus Kallis, Kerakonom, Adiriel und sogar vereinzelt aus dem Reich des Fürst Pennamis kommen inzwischen Pilger in den Distholechtempel. Als Gegengewicht werden allsommerlich Turniere und Festspiele zu Ehren des Yrkollu abgehalten, in Erinnerung an die Weihung der Schwarzen Garde an diesen Gott: aus dem ersten, regelmäßigen Tournier geht Elgalad Markgraf Gorth’s Sohn geht als Sieger aus dem Bogenschußbewerb, der Ritter Ondaros als Sieger aus dem Speerwurf und Schwertkampf hervor.

4796 Edit

Die große Brücke über den Lordarin wird (wieder)fertiggestellt. Rokaron Turman ernennt Bekalos Balderon zu seinem Nachfolger.

4796 - 4797 Edit

In mehreren Sitzungen der „Hohen Stände“ (Geld- und Schwertadel, Kleriker) werden die Bedinungen für das Zusammenwachsen der Staaten Turmaras und Kallis festgelegt. Erster Purpuratus wird der Heermeister Calodan, der durch seine Klugheit einiges vom Klischee des Primitiven Orkenunholds in Kallis revidiert. Rokarom stattest Kallis einen Besuch ab und lässt sich in die Mysterien des Yrkollukults einweihen . Der erste Großrichter von Turmaras Ostoco’as (ein Oger) lässt die „blutigen Tafeln“ (das Strafgesetz von Turmas) zusammenstellen, in denen jede Form von „Volksaufhetzung“ mit dem Tod bestraft wird.

4798 Edit

Igurn III, der verehrte Atar, geht nach fast 40 jähriger Amtszeit im Alter von 94 Jahren ins Licht. Zu seinem Nachfolger – in einer Art Reaktion auf dessen toleranten (und in seinen letzten Lebensjahren leider zunehmend „sonnenverglanzten“ – sprich senilen) Regierungssteil wird Ermaron Augarsor ernannt, der fanatische Bruder von Fürst Pennamis IV, der die in seiner ersten Predigt den Kampf gegen die „Schwarzkulte“ als Priorität seiner Regierung verkündet. Die „Schwarze Garde“ und die Truppen Kallis halten gemeinsame Manöver ab, Zwergenfürst Ivan Feenbart und Markgraf Gorth Wytr als Gesandter Fürst Eads kommen nach Silberschein.

4799 Edit

Fürst Pennamis IV wird von seinem Bruder zum Reichsmarschall ernannt, Graf Gyrnalis zum Befehlshaber der Sonnengarde. Fürst Rokarom erklärt zur Förderung des Glashandels eine 5 jährige Steuerfreiheit für jeden Glasbläser in Silberschein.. Die halbe Stadt entdeckt ihre Berufung zum Glasbewerbe, bis der Fürst verkündet, dass Voraussetzung der Steuerfreiheit eine öffentliche Kunstfertigkeitsprobe unter Aufsicht der Gildenmeister ist – der Versuch einer Steuerhinterziehung wird mit Verlust der Nase geahndet. Ein ungeahnter Talentverlust im Glasbläsereinbereich setzt ein. Orkhäuptling Akras gerät über den Besitz der einzigen großen Eisenerzmine in Turmaras mit mehreren menschlichen Landbesitzern in Kallis in Streit. Schlägereien eskalieren in innerethischen Unruhen mit mehreren Todesfällen.
Großrichter Ostoco’as fällt einen Richtspruch gegen Akras, worauf dieser wutentbrannt dem Fürsten Rokarom Turman den Gehorsam aufkündigt, sich (zweites Chaosreich) anschließt und dieses zum Einfall in Turmaras anstachelt. Die Schwarze Garde (dabei tun sich vor allem die Reiterverbände unter Ritter Ondaros hervor) zerschmettern die (nur halbherzig geführten) Einfälle aus (zweites Chaosreich), die eigentlich mehr der Linderung der Langeweile des Zweitgeborenen dortigen Prinzen dienen. Akras wird gefangenen genommen und als Hochverräter zum Tode verurteil, von Fürst Rokarom (der weitere innerstaatliche Spannungen fürchtet) jedoch nur verbannt. Der Halboger G’urtashats taucht wieder auf und plündert das vor den Toren der Stadt gelegene Landhaus des Ritter Ondaros und schändet und tötet dessen Gemahlin.

4800 Edit

Große Truppenbewegungen bei Fürst Pennamis IV, verstärkt durch Einheiten der Sonnengarde. Mit Isador wird nichtsdestotrotz ein neuer Handelsvertrag geschlossen, beim diesjährigen Yrkollufest werden alle bisherigen Rekorde gebrochen: Recken aus Atanien, Ritter aus den Irinas, Krieger aus Kerakonom, selbst Phoraman, Phaiglin und sogar Torngarn wetteifern miteinander.
Die Priesterschaft des Distholech bietet den Mutigsten der Helden an, die “Inkarnation des Grauens“zu erschlagen: die „unheiligen Triebe der Stadt“ werden auf ein Tier gebannt, dass dann für drei Tage und drei Nächte in den Garten von (CREO Aura) eingeschlossen wird und dort zu ungehörer Größe heranwächst. Trotz Bedenkens des Fürsten entschliesst sich Purpuratus Calodan dazu, dieses Angebot anzunehmen, um den Ruf des Turniers zu erhöhen. Aufgrund der Segenssprüche der Priesterschaft des Distholech wächst ein solcherart malträtierter Hund zu ochsengröße an und tötet dreißig der gegen ihn antretenden Teilnehmer. Erst Ondaros gelingt es, das Monstrum zu bezwingen.
Im Herbst kommt das Gerücht auf, dass Bekalos Balderon inkognito im Reich von Fürst Pennamis IV umherreise. Im Winter stirbt Fürst Pennamis IV überraschend beim Mahl. Sein Sohn Pennamis V tritt die Nachfolge an und beschuldigt die „Ketzerstaaten“ des Giftmordes („Herzinfarkt wegen exzessiven Saufens“ ist die Replik aus Silberschein). Nach Unruhen gegen den neuen Atar werden die Sonnengarden zur Unterdrückung der Rebellion nach Tillow abberufen.

4801 Edit

Rokarom Turmaras führt – verstärkt durch Einheiten aus Kerakonom einen Blitzfeldzug gegen Pennamis V durch, zerstört dessen Winterlager und dessen Hauptburg und zwingt ihn zur Flucht in seine Residenzhauptstadt, die er belagert, jedoch nicht einnehmen kann. Nachdem sich Pennamis V auch diversen Rebellionen seiner eigenen Vasallen gegenübersieht, schließen die Streitparteien einen 5 jährigen Waffenstillstand und tauschen Gefangene aus. Mit Schätzen beladen kehrt Rokarom Turmaras nach Silberschein zurück.


Der Großrichter Ostoco’as wird der Korruption beschuldigt und hingerichtet .Bekalos Balderon ernennt sich zum Justitiar und ernennt den Ankläger Ostoco’as, Nuristom (ein Gnom) zum Stadtrichter von Silberschein. Nuristom baut in der Folge gemeinsam mit dem Gilden das Amt des Stadtrichters von Silberschein zu einem der mächtigsten Ämter der Staatsverwaltung auf, nachdem er häufig eine Mittlerrolle zwischen den einzelnen Ethnien und Religionsgruppen spielen muss. Der Glashändler Ssassan spendiert dem Stadtgericht ein äußerst luxuriöses Geschenk: eine zweimannshohe, farbige Glasscheibe. Damit ist der Regierungssitz (der sich inder ehemaligen Stadtburg von Silberschein) befindet, endgültig fertiggestellt.
Zwergenkönig Ivan Feenbart lässt als Zeichen seiner Huld am Großenmarkt eine große Wasseruhr installieren, die in den öffentlichen Brunnen eingebaut wird. Justitiar Bekalos Balderon profiliert sich als Mann des Ausgleichs, der klug und weise über das öffentliche Wohl achtet: in einem Musterprozess verurteilt er den Schwager von Ondaros zum Tode, nachdem dieser eine Wilderer auf eigene Faust aufgehängt hat. Ebenso verlieren ein Oger und ein Orkhäuptling ihr Haupt, nachdem sie Mitglieder ihres eigenen Haushaltes „wegen Ungehorsam“ hingerichtet haben. Damit ist klar gestellt: in Turmaras hat lediglich der Staat die Blut und Hochgerichtsbarkeit. Der Adel bzw. die Klane maximal die Niedergerichtsbarkeit.

4802 Edit

Die Kaserne der Schwarzen Legion wird in einer großen Zeremonie fertiggestellt und der große Stier Yrkollus geopfert. Der bisherige Vize-Kommandant der Schwarzen Garde, Myr’catos (ein Oger, Leibwächter und Protegée von Bekalos Balderon)wird zum Bannerherren der Äxte Yrkolluhs (Callis Eliteeinheit) ernannt, um die Verschmelzung der Verwaltungskörper von Silberschein und Kallis voranzutreiben. Es gibt allerdings ein praktisches Problem: kein Ross ist in der Lage, den Giganten über längere Dauer in voller Rüstung zu tragen. Das Flammenorakel Yrkollus rät, dass der wackere Held “sein Ross im Westen“ finden werde. Myr’catos reist darauf hin nach Westen und kehrt nach einiger Zeit schwerverletzt mit einem gefesselten, jungen Lindwurm, den er in einer Höhle om verfluchten Feld von C’aeboat gefunden hat zurück. Das Untier wird in einem Stahlkäfig im inneren der Festung der Schwarzen Garde festgehalten, bei seiner Zähmung sterben mehrere Dompteure.
Ein Giftmord in einer der mächtigsten Getreidehändlerfamilien bei einer Familienfeier erschüttert Silberschein: nur der junge Bodogistas kann – nach Tagen qualvollen Leidens – gerettet werden, vom Rest der Familie bleiben nur 14 Leichen und 4.000 Pfund Silber .Der Verdacht fällt auf die größten Konkurrenten der Bodogistas, den Getreideherren Gorlam. Gorlam wird einige Wochen später tod im Lorandinel treiben aufgefunden: der allgemeine Tenor ist, dass er seinem Leben aus Gewissensbissens ein Ende gemacht hat. Die Familie sieht sich öffentlicher Ächtung ausgesetzt und verlässt Silberschein. Bodogistas übernimmt - bald von seiner Erkrankung genesen – auch das Geschäft des Gorlam.

4803 Edit

Ssassan wird zum Gildenvorsteher der Glasmeistergilde gemacht; Bodogistas ersteht das Amt des Säckelwartes von Silberschein um stolze 400 Pfund Silber. Die große Hauptstrasse wird fertiggepflastert, Rokarom feiert sein 37 jähriges Herrschaftsjubiläum; alle Fürsten der Umgebung, selbst Pennamis V schicken Geschenke – besonderes Aufsehen erregen zwei Berglöwen, die der Gesandte des Königreich Peros übersendet. Isadorsche Gildenhändler bieten über das Handelshaus zur langen Strasse Weinstöcke an, die auf den Domänen des Fürsten ausgesetzt werden.
Die zwei Zwillingsenkel von Rokarom und Kinder von Bekalos Balderon und Missala Halissa, Raudakom und Rikarom, eben von schwere Krankheit genesen, werden von Priestern aller anwesenden Religionen gesegnet .Auf Anregung von Rokaron Missala Halissa verkündet der Fürst öffentlich, dass er demnächst sein Amt niederlege und seine Tochter und seinen Schwiegersohn gemeinsam mit der Herrschaft betrauen wird. Die Schwarze Garde, das Volk, die Gilden und die Priesterschaft huldigt daraufhin dem zukünftigen Herrscherpaar gemeinsam. Bekalos Balderon soll seit diesem Zeitpunkt seiner Frau distanziert gegenüberstehen.

4804 Edit

Rokaron Missala Halissa begeben sich auf diplomatische Rundreise – zuerst nach Ochoron, wo sie den Streit zwischen dem neugekrönten Köngig und seinem Stiefbruder mildern können, danach nach Archamon, wo sie vom Kaiser des Schwarzen Chaos (?) huldvoll und in Ehren begrüßt werden. Danach begeben sie sich auf den beschwerliche Reise nach Norden, wo sie Pereos und danach Krethalbanstin, in weitere Folge auch das Fürstentum von Cissim bereisen. Penamis V Machtbereich meiden sie, ansonsten ist die Reise ein Erfolg. Insbeonsere Rokaron Missala Halissa’s klare und würdige Weise beindruckt ihre Gesprächspartner.
Derweil gelingt es der Schwarzen Garde endlich, das Schreckensregiment des Halbogers G’urtashats beenden: Eine energisches Durchgreifen gegen die Strauchdiebe, die sämtlicherweise das Rad erwartet, macht die Strassen sicherer. Nachdem der Wagen der Fürstin bei der Heimkehr wegen der schlechten Strassenverhältnisse beinahe in einen Abgrund gestürzt wäre, wird an einem großangelegten Ausbau des Strassennetzes begonnen. Von den Plänen die Hauptstrassen des Reiches zu pflastern wird abgekommen, nachdem das Schatzamt – vorsichtig – schätzt, dass dies das 30 fache der Jahreseinnahmen erfordern würde.

4805 Edit

Fürst Rokaron Turman legt die Krone nieder, seine Tochter und sein Schwiegersohn besteigen den Thron. Prompt gibt es Streit: gegen den erklärten Wunsch von Bekalos Balderon (der seine rechte Hand Nuristom gerne installieren würde) setzt Rokaron Missala Halissa die Ernennung des Agonos (eines zugereisten menschlichen Schriftgelehrten) als Staatskanzler durch. Im Ausgleich wird die Halborkin Iokaste (bis dato die gefürchtete Militärrichterin der Schwarzen Legion und glühenden Yrkolluanhängerin) zur Hoherichterin beschlossen.


4811 Edit

Im Winter dieses Jahres kommt es zu im Bezirk High Spires zu einer Zeit- und Dimensionsabnormalität. Die alten Elbentürme beginnen in ihrer damaligen Pracht wieder zu leuchten. Teile des alten Halis Anum schwemmt der Strom der Zeit aus den vergessenen Welten an die Küsten dieser Welt. Mit den Erinnerungen von Halis Anum kommt auch Teil seiner Bewohner zurück. Namhafteste unter den Grauelben ist Ariassa, die Herrin der Türme.
Es folgen kurze ethnische Unruhen, die aber unter enormen diplomatischem Aufwand unter der Leitung Mutualis, speziell Meister Silidis zu einem für alle Seiten vertretbarem Ergebnis führen. Die Graueleben bekommen einen Teil des Landbesitzes Bekalos Balderon an den nördlichen Ufern des Lordarin als einstweilige Bleibe zugesichert. Es kommt zur Gründung von Luorandoron.

4814 Edit

Das Umland von Silberschein sieht sich mit einer Vielzahl von Gestalten konfrontiert, die seit dem Ende der Kriege nicht mehr seinen Boden betreten haben. Grund dafür ist das Werben um die Hand der Grauelbin Ariassa. Und wieder ist der Lordarin der schicksalhafte Fluß. Denn die Schöne wird von einem Seedrachen entführt, der ihn als Weg vom Sternenmeer herauf benutzte. Und wieder färbt das Blut der Sternenkinder die Wasser des Lordarin.
Der Sommer ist von ungewöhnlichen Wetterkapriolen geprägt. In einer dieser stürmischen Nächte erscheinen weitere Teile des elbischen Silberschein - der westliche Stadtteil des alten Halis Anum ist wieder errichtet und mit ihm sein damaliger Stadthalter Haldendis . Stürmische politische Zeiten brechen an.


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