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Kay Eriya / Silberschein / Stadtregierung von Silberschein

The first thing we do, let us kill all the lawyers (Henry VI, Shakespeare)

Nuristom, der Stadtrichter von Silberschein, ist einer der wichtigsten Berater und Gehilfen von Bekalos Balderon und Mann (eigentlich: Gnom) von erheblichem politischen Einfluss. Mehr Diplomat als Richter war dieser Shakrigpriester Mitglied jener Verhandlungsdelegation, die den Zusammenschluss von Turmaras und Kallis ausverhandelt hat, er hat in Folge das Vertrauen von Bekalos Balderon als dessen Berater und Lehrer für alle Aspekte der "Chaoskultur" gewonnen und letztendlich in Folge komplexer Intrigen das Amt des Stadtrichters von Silberschein erlangt.

In seiner Funktion ist er in Abstimmung mit seinem Meister hauptsächlich um Ausgleich und Vermittlung bemüht, er versucht kontroversiellen Prozessen und Auseinandersetzungen mit den Mächtigen aus dem Weg zu gehen bzw. Kompromisse und außergerichtliche Vergleiche auszuhandeln. Seine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Streitigkeiten zwischen den Bewohnern Silberscheins die Ruhe, den Wohlstand und letztendlich die Machtbasis Balderons nicht bedrohen können. Dies schafft er aufgrund seines Instinkts für die bestehenden Machtverhältnisse, seines diplomatischen Geschicks und auch seines Mangels von jeglichem Skrupel mit bemerkenswertem Erfolg. Er gibt sich Mächtigen (und dazu zählt er auch die Mitglieder des Magistratum Obscurums) gegenüber von großer Aufgeschlossenheit, Takt und Höflichkeit.

Im Gegenzug dazu nimmt er bei allen Belangen, die Personen von geringem Einfluss betreffen (gewöhnliche Straf - und Zivilverfahren) eine Position von rücksichtsloser Strenge, Kompromißlosigkeit und Unnahbarkeit ein, die ihn zu einem der gefürchtesten Personen von Silberschein machen.

Zum Lohn für seine treuen Dienste hat Bekalos Balderon Nuristom Carte Blanche zum Einheben von Bestechungsgeldern und "Geschenken" aller Art gegeben (das offizielle Gehalt des Stadtrichters ist allerdings wirklich äußerst kümmerlich), allerdings unter der Voraussetzung, dass diese mit Diskretion und ohne Gefährdung des allgemeinen Machtapparates geschieht. Nuristom hat sich daran bis dato immer gehalten, allmählich gewinnt seine Gier aber die Überhand.

Nuristom hat mit Billigung des Fürsten sein Amt als Priester des Shakrig beibehalten und ist daher nominell noch weiterhin Vize-Abt des größten Shakrigschreins von Silberschein, was ihm zusätzlichen Einfluss (und ein hübsches Zusatzeinkommen) sichert.

Nuristom ähnelt charakterlich einer diskret agierende, schlaue und nicht völlig unsympathische Ratte, nicht feige, aber auch nicht die Gefahr suchend, stets auf seinen Vorteil bedacht,ein Geschöpf mit großer Kenntnis von den Untiefen der Seele und einem brennenden Ehrgeiz, immer auf der Suche, seine Macht auszubauen. Sein Langzeitprojekt ist es, die Stellung des Purpuratus, des Staatskanzlers einzunehmen. Dies stellt ihn allerdings in direktem Konflikt mit Agenos,dem derzeitigen Amtsinhaber und einem Protegée der Fürstin Rokaron Missala Halissa, weshalb er diesbezüglich mit äußerster Vorsicht vorgeht.

Obwohl bereits weit über 50 Jahre alt, ist der klein (nicht mehr als 4 Fuß hohe) und gebrechlich wirkende Gnom mit der bewarzten, langen Nase, dem fein silbrigen Haupt und Barthaar ein Ausbund an Gesundheit und Energie. Stets höflich, hat er privat eine Vorliebe für edle Liköre, elegante Gnominnen (er hat einen kleinen Hofstaat von mindestens 5 "Cousinen") und zwergischen Schmuck. Innenpolitisch ist er ein energischer Unterstützer der Gilden, versucht es sich aber trotzdem mit dem Adel und der Schwarzen Legion nicht zu verscherzen.

Nuristom hat mit sichtlichem Vergnügen die dezidiert illegalen Aktivitäten von Riban registriert, über den er (bis dato) eine schützende Hand gehalten hat. Gut möglich, dass er bald auf die Idee kommt, für seine bemerkenswerte Nachsicht Gegenleistungen von Riban, Auragar oder dem Konvent zu verlangen.

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