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Isador Edit

Der Stadtstaat am Sternenmeer, Heimat der Händler

Stand: 4775

Kay Eriya / Die Sternenmeerküste


Ausdehnung Edit

Die Baronie von Arlindon, in der die Freie Hansestadt Isador liegt, erstreckt sich vom Westufer des Telmon, der sie am Brückenkopf von Umis von Atanien mit seiner Provinz Vateé trennt, nach Westen bis zur grünen Grenze mit der Allianz um Farlan, die sich erst nach der Invasion des Chaos in den nordwestlichen Syre Amberwäldern bildete und später in das vom Hochelben Ead ir Ynandir 4786 gegründete Königreich Lordarian aufging. Die südöstliche Grenze bildet die Küste an der riesigen Bucht des Telmonflusses, entlang derer einige weitere Handelshäfen entstanden sind, und die nördliche Grenze teilt sich die Baronie auf östlicher Seite des Telmon mit dem gleichnamigen Tieflandkönigreich Torngarns, Telmon, auf westlicher Seite des Telmon grenzen die Hoheitsgebiete von Lordarin an die isadorischen Ländereien.

Regierungsform Edit

Die Baronie von Arlindon ist ein feudal regierter Vasallenstaat, in drei sehr kleine Grafschaften eingeteilt: Tirpar mit der Burg Rankenberg im Norden, Isadja mit der Burg Arlindon in der Mitte und am Ufer des Telmon und Staléa mit der Hafenfeste Nirgendmeer am Ufer des Ozeans der Sterne. Die drei Gewalten liegen in der Hand von Almon Baron von Arlindon und Graf von Isadja, und die beiden anderen Grafen sind ihm in steuerlichen Fragen und bei der Gesetzgebung verantwortlich. Er hebt die Steuern und Straßenzölle ein, und setzt die Verwalter und Richter ein, die seine Grafschaft für ihn regieren. Die Freie Hansestadt Isador allerdings ist in fast allen Belangen ein Sonderfall, denn sie hat mit geschickter Diplomatie, hartnäckiger Wirtschafts-kriegsführung und einer erfolgreich überstandenen Belagerung 4751 ihre weitgehende Autonomie erreicht und zahlt nur noch sehr geringe Abgaben an den Baron von Arlindon. Sie hat eine selbstgewählte Stadtregierung, den Stadtrat, der sich aus Vertretern der Hansegilden und der Stände zusammensetzt, eine eigene Steuergesetzgebung, Stadtrichter, eine Garde und regelmäßig trainierende Milizen. Die Stadt hat sich auch die Rechtshoheit über die Seefahrt, die Handelsflotte und eine eigene Kriegsflotte erkämpft. In Isador gilt das Wort noch: Stadtluft macht frei. Allerdings ist die Stadtregierung und die Garde oft strenger und diktatorischer als die Büttel des Barons.


Wer regiert Edit

Die Baronie wird vom Baron Almon von Arlindon mit harter Hand regiert, was auch notwendig ist, denn für die Städte der Baronie ist Isador ein ständiges Beispiel des Neides. Die Ritter und Richter des Barons kontrollieren sämtliche Straßen des Landes und heben die Zölle ein. Baron Almon wird von den ihm entfernt verwandten Familien der Grafen Termalin von Rankenberg und Sarramaris von Nirgendmeer voll unterstützt, denn auch sie sind daran interessiert, ihre kleinen Städte und Weiler nicht dem Beispiel von Isador folgen zu lassen. Alle drei Geschlechter leiten sich, ganz stolz, von einer Familie von Provinzverwaltern aus dem Alten Ostreich ab, die seinerzeit die Tributknechtschaft des Kaisers abschüttelte.

militär. Informationen Edit

Die Baronie Arlindon und die Grafschaft Isadja werden zu Lande von dem kleinen Ritterheer des Barons Almon von Arlindon und seiner beiden Vasallen Graf Termalin von Rankenberg aus der Grafschaft Tirpan und Graf Sarramaris von Nirgendmeer aus der Grafschaft Staléa verteidigt, was aber mehr eine symbolische als eine reale Abschreckung für potentielle Eroberer darstellen dürfte. Wirklich militärisch relevant für die Landkriegsführung sind in Arlindon zwei andere Truppenkörper: die Hansegarden von Isador (8.000 Mann als Stadtgardisten und Sicherheitswache sowie ständige Milizionäre, 15.000 nach einem Monat Aushebung der Reservisten, 30.000 nach 6 Monaten Aushebung und Training der gesamten Wehrkraft) und die Zoll- und Straßengarde des Barons (8.000 Mann, nach 6 Monaten Aushebung 18.000), beides Truppenkörper, die regelmäßige Manöver machen und bereits eine nennenswerte Befehlshierarchie und Organisation aufweisen. Zwischen diesen beiden Truppenkörpern gibt es auch so etwas wie ein Wettrüsten, da die Hansegarden die Stadt im Unabhängigkeitskrieg gegen die Belagerung der Zoll- und Straßengarden des Barons verteidigt haben und von der Stadt als Garant ihrer Unabhängigkeit gesehen werden. Der Baron wiederum braucht seine „Landbüttel“, wie sie im Volksmund heißen, zur Sicherung der Straßen und der Grenzen, zum Eintreiben der Steuern und Zölle und Eindämmen der hin und wieder auftretenden kleinen Aufstände und Räuberplagen, und natürlich auch zur Abschreckung aller anderen Städte seiner Baronie, die dem Beispiel von Irinas folgen und sich dem Wort des Landesfürsten widersetzen wollen. Zur See ist es um die Kriegsmacht der Baronie freilich ganz anders bestellt. Auch hier gibt es die Zweiteilung der Seestreitkräfte, und zwar in die Armada des Grafen von Nirgendmeer, die die Interessen der Baronie zur See verteidigt und auch die Kolonien der Grafschaft Staléa schützt, und die Seemacht der Hanse, die die Handelsschiffe der Gilden begleitet und ab und zu Überraschungsangriffe auf die bekannten Piratennester auf den vorgelagerten Inseln fährt. Zur See ist Arlindon bei Vereinigung seiner Seestreitkräfte eine Macht, mit der auch die Flotte von Atanien rechnen muß, weshalb es zwischen den beiden Staaten eine schweigende Übereinkunft gibt, die Unstimmigkeiten über die differierenden Handelsgesetze nicht in eine politische Krise mit möglichem Seekrieg ausarten zu lassen. Das hindert freilich beide Staaten nicht, sich indirekt in die Angelegenheiten des anderen einzumischen und zu schaden, wo es nur geht (eine sehr milde Form des Kalten Krieges, der nur zwischen den Händlern von Atanien, hier hauptsächlich den Seehändlern und den Gilden der Hansestadt ausgefochten wird). Es wäre nicht übertrieben, in Bezug auf das Verhältnis von Aqua Atania zu Isador von einer Vorform des Handelskrieges zu sprechen.


Hauptstadt Edit

Die Freie Hansestadt Isador, von ihren Festrednern oft als „Perle des Sternenmeeres“ gepriesen, sie ist eine der ganz großen Städte des Mittellandes, und ihre zentrale Lage in der Bucht des Telmon, einer der Lebensadern des Mittellandes macht sie, in Verbindung mit ihrem Ruf des Wohlstandes zu einer der größten Zuwanderungsstädte am Telmon. Es gibt noch andere Städte in der Baronie, die des Erwähnens wert wären, z. B. in Staléa an der Sternenmeerküste oder in Tirpar am Telmon, aber sie reichen alle nicht über eine Einwohnerschaft von drei bis fünf tausend hinaus, zwergenhaft im Vergleich zu Isador.


Regionen & Wirtschaft Edit

Die drei Grafschaften gliedern sich weiter auf in kleine Rittertümer, deren Inhaber die Steuern der Bauern für den Grafen einheben, und im Kriegsfall das Vasallenheer ausmachen. Generelle Flora und Fauna s. u. unter „Geographie“. Die Hansestadt Isador lebt fast ausschließlich vom Handel, zu Lande über die Reichsstraßen, die das Land von Imperium übernommen und weiter gepflegt hat, und zu Wasser über den Telmon, der die Stadt mit dem Königreich Telmon im Norden verbindet, und über das Sternenmeer, das die Verbindung zu den Kolonien auf den vorgelagerten Inseln, in den Westen nach Lorandinel und in den Osten nach Atanien und mit Glück (wenn die Piraten und die atanischen Seehändler es zulassen) sogar bis Uhle, Dacis, Teralen oder Lyweria und Marapunt. Die Baronie Arlindon ist fruchtbar und könnte sich zur Not jederzeit selbst erhalten, wäre da nicht dieser Wasserkopf der Hansestadt, die mit ihren über 150.000 Einwohnern nur durch den Import von Nahrungsmitteln überleben kann. Die Handelsgesetze der Baronie sind restriktiv und darauf ausgelegt, die eigene Wirtschaft zu schützen. Sie schreiben Zwischenhändler aus Arlindon vor, die die Güter an den Einzelkunden weiterverkaufen und ausländische Händler daran hindern sollen, den eigenen Konkurrenz zu machen. Was sich das Land damit auf der anderen Seite einhandelt, ist klar: Schmuggel.


Geographie Edit

Die Baronie von Arlindon ist ein kleines Land, und im großen und ganzen sehr überschaubar. Alle Dinge, die von überregionaler Wichtigkeit sind, kommen dem Baron zu Ohren. Das Land der drei Grafschaften ist zum Meer hin eben, mit ozeanischem Klima, kühlgemäßigt und niederschlagsreich. Alle drei Grafschaften sind recht fruchtbar, Tirpar baut an den sonnigen Osthängen der hügeligen Vorläufer weithin berühmten Wein an, an der Grenze zwischen Isadja und Tirpar wird Weizen, Hafer und Roggen angebaut, und auf den breiten Wiesen am Rande des Telmon grasen Rinder. Die südliche Grafschaft, Staléa, profitiert von den fischreichen Gewässern des Sternenmeers, und hat außerdem in letzter Zeit durch Funde von Perlen und Purpurschnecken auf sich aufmerksam gemacht. In der flachen Grafschaft Isadja sind des weiteren viele künstliche Teiche angelegt worden, die man zur Fischzucht nutzt. Die gesamte Baronie ist weitgehend kultiviert und beherbergt nur noch wenige Wälder und Naturlandschaften, der Zustand ihrer Straßen ist exzellent, da diese eine der größten Einnahmequellen des Barons darstellen. Größere Wälder befinden sich in der Umgebung nur im Westen, zu den riesigen und unheimlichen Sayar Ambarwäldern hin, und im Nordosten, jenseits des Telmon, die von Ketzern, Druiden und Geistern heimgesuchten Wälder des Sílmothil. Der Telmon ist im ganzen Staatsgebiet schiffbar, und knapp nördlich der Burg Arlindon führt eine mächtige Brücke über den Telmon, der einer der breitesten Flüsse Kay Eriyas ist. Umis, in der Grafschaft Vateé, liegt direkt auf der anderen Seite dieser architektonischen Meisterleistung, die noch aus den Zeiten des mächtigen Imperiums stammt, und so hoch ist, daß Flußschiffe auch moderner Bauart bequem darunter durch fahren können. Die Hoheit über den Telmon ist immer wieder eine Streitfrage zwischen Arlindon und Vateé, und läuft im Moment auf die Uferhoheit hinaus, indem die Städte an beiden Ufern darum buhlen, daß die flußschiffenden Händler aus Telmon am jeweils eigenen Flußufer anlegen.


Bevölkerung Edit

praktisch nur Menschen, das Reinheitsedikt des Aisylianischen Imperiums, das alle nicht-menschlichen Rassen zu rechtlosen Wesen macht, ist in Kraft, zumindest in der Stadt Isador. In der Baronie legt man auf Exekution rassistischer Gesetze eines längst bedeutungslosen Imperiums keinen Wert. Das soziale Gefälle ist, besonders in der Hauptstadt Isador, sehr kraß. Es gibt eine Schicht des „Geldadels“, die Herren der Hanse, die den Löwenanteil des enormen Reichtums der Stadt unter einander aufteilen. Sie residieren in der Goldenen Stadt Isadors, in der die Hansegilden, das Rathaus, das Stadtgericht, die Seefahrtsaufsicht und die Universität des Lichts der Sonne untergebracht sind. In der Steinernen Stadt, die durch eine mächtige Wehrmauer von den Armensiedlungen davor getrennt ist, wohnt die Mittelschicht, die Handwerker, kleinen Händler und Dienstleister Isadors, die Häuser sind großteils aus Stein, und zur Goldenen Stadt hin auch immer öfter schindelgedeckt.


Sitten & Gebräuche Edit

Drei wichtige Gesinnungen prägen die Baronie Arlindon: die feudal bäuerliche in der Grafschaft Isadja, die seefahrerlich koloniale in der Grafschaft Staléa und dem Hafen Isadors und die bürgerlich hanseatische in den Händlerkreisen Isadors und in großen Teilen der Grafschaft Tirpar. In Isador selbst vor allem herrscht starker Gildendünkel und Vereinsmeierei, die Gesellschaft ist weit davon entfernt, den Individualismus zu begrüßen. Neue Zuwanderer werden immer zuerst nach ihrer Zugehörigkeit befragt. Wer nirgendwo dazugehört, ist Freiwild. Der Status der Frau ist in der gesamten Baronie trist. Die Gesellschaftsordnung ist patriarchalisch, und die Frau ist keine eigene Rechtspersönlichkeit. Sie muß sich vor Gericht oder Ämtern von einem Mann, möglichst Ehemann, Vater oder Bruder, vertreten lassen. Auch gibt es keine Priesterinnen der Sonne, wie etwa in Irinas. Die Frau darf allerdings aus religiösen Gründen Mann und Kind verlassen und in einen Orden eintreten (Solche Orden pflegen den edlen Traditionswein an den Nordwesthängen von Tirpar).


Sprachen Edit

In der gesamten Baronie spricht man ein Neuaisylianisch, das dem Dialekt von Atanien nicht unähnlich ist. Es gibt zwar regionale Varianten, diese aber hauptsächlich unter den Bauern, die zeitlebens nie weiter als eine Meile von ihrem Dorf wegkommen. Wer jemals in einer Schreibschule war, kann sich mit jedem in Arlindon verständigen. Im Gegensatz zu den Grafschaften, die eine sehr homogene Bevölkerung aufweisen, gibt es in der Stadt Isador ein viel größeres Sprachengemisch. Dort hat sich nämlich ein Substrat etabliert aus der Lingua Franca, die die Überseehändler zur Verständigung mit ihren fremdländischen Geschäftspartnern verwenden, viele Ausdrücke aus der Sprache der Matrosen, die im Hafen und in den Baracken Isadors zuhauf vegetieren, und die Heimatsprachen der vielen Zuwanderer, die vom Reichtum Isadors angezogen werden. An den Grenzen zu Torngarn gibt es kleine Sprachminderheiten und Substrate des Torgask, und gegen Westen hin sind in der Sprache der Bauern Einsprengsel des Sindarin und der Waldsprachen zu bemerken, wahrscheinlich durch die regionalen Handelsbeziehungen eingeschleppt.


Religionen Edit

In der Stadt Isador selbst herrscht ein starker Iphgakult, wohl noch aus den Zeiten, als Irinas das alte Ostreich dominierte, und eine sehr reaktionäre Gesinnung und Theologie. Die Stimmung ist gegenüber Neuerungen und Freidenkertum sehr schlecht, besonders unter dem Eindruck der schweren Unruhen von 4775. Aus der Zeit der religiösen Reformation in Aisylia, in Phoraman und in Phaiglin stammt ein nur schwach unterstützter Kult des Gondorom, dem hauptsächlich die Zuwanderer anhängen, um dem Arm der Inquisition zu entgehen und wenigstens einen Hauch ihrer alten Religion beibehalten zu können. Zum sozialen Aufstieg gehört allerdings die richtige Konfession, und das ist die der Theologie des Lichts der Hundert Himmel. Aus dem aufstrebenden Atanien kommend, hat sich aber auch seit langer Zeit schon unter den Seeleuten von Arlindon die Verehrung der Eela durchgesetzt, was in der Volksreligion zu synkretistischen Elementen geführt hat: Eela wird als die göttliche Gattin Iphgas angesehen und beide als Schützer der Hanse und der Seefahrt angerufen. Dies wird in der Stadt von der Inquisition als Ketzerei verfolgt, und Tempel dieses göttlichen Paares sucht man dort vergeblich (nicht aber auf den Kolonien). Fast auf jedem Schiff der Hanse findet sich irgendwo versteckt ein kleiner Opferaltar der Eela.


polit. Verhältnisse Edit

Die Beziehungen des Barons von Arlindon und seiner Familie zu den umliegenden Herrscherhäusern sind, generell gesprochen, entspannt bis freundlich. Auffallend ist, daß der Baron eigentlich nur Lokalpolitik macht, und sich mit den umliegenden Fürsten arrangiert, nicht aber Nationale und transnationale Politik. Das bedeutet, seine freundschaftlichen Verbindungen reichen in die Häuser der beiden angrenzenden Flachlandfürsten von Irinas, nicht aber zum Thron des Lichts, zu den benachbarten Grafschaften und Baronien des Königreichs Telmon, eventuell sogar bis zu einer Audienz mit König Folas dem Reichen selbst (obwohl der mit gierigen Augen auf das reiche Isador blicken würde, wäre er nicht voll und ganz mit seinem Krieg in Charma beschäftigt), aber nicht bis zum Hochkönig in Danu. Nur mit Atanien, und besonders mit dessen Seehändlern aus Salbin und den Landhändlern aus Vateé sind die Beziehungen gespannt, unter anderem wegen der Piratenplage und wegen der enormen Straßen- und Schutzzölle, die der Baron und die Stadt einheben. Die Beziehungen der Hansestadt selbst reichen, im Wege der Geheim- und Wirtschaftsdiplomatie, viel weiter, denn die Hansegilden von Isador haben Dependencen in den wichtigsten Handelsstädten entlang der alten Reichsstraßen des Aisylianischen Ostreiches aufgebaut, die im Westen bis nach Irinas und sogar Lorándinel (einst, vor dem Zusammenbruch der Protektorate Phoramans und dem Einfall der Caos-Horden sogar bis Inrit Fosz) reichen, im Osten (spärlich, aber doch im Aufwind liegend) bis Dacis und Marapunt, und im Norden bis Gaire, Eradom und letztens sogar Andar. Das wichtigste politische Gewicht der Herren der Hanse liegt, neben den Stadtmilizen und der Armada, in der subtilen Überzeugungskraft ihrer Bankverbindungen, die nicht nur Handelsreisen und Schiffsexpeditionen, sondern über manche dunklen Kanäle auch Herrscherhäuser und Kriegsunternehmungen finanzieren und so zu dem Gleichgewicht des Friedens im brisanten Telmontal herstellen, das einen blühenden Handel überhaupt erst mögllich macht. Freilich gibt es auch hier Rivalitäten...


histor. Überblick Edit

Auf dem Gebiet der heutigen freien Hansestadt Isador, am westlichen Ufer des Telmon in seiner riesigen Bucht am Sternenmeer war schon immer ein günstiger Ort für Handel und Wandel. Schon vor der Spaltung des Imperiums lag hier einer der wichtigsten Umschlagplätze für die Weiterleitung von Waren und Rohstoffen aus der Barbarei in die Kernregionen und auf die Reichsstraßen der Aisylianischen Kaiser.


  • 4814: In den Wassern weit vor den Pforten des Hafens verschwinden Schiffe. Gerüchte über Seeungeheuer beginnen sich auszubreiten. Die Inquisition hat alle Hände voll zu tun diese als Ketzerei zu unterdrücken. Parallel dazu ermittelt die Geheimpolizei und die Flotte der Hansestadt. In Händlerkreisen beschuldigt man sich gegenseitig die Schiffe des jeweils anderen versenkt oder beschädigt zu haben. Es werden vermehrt Söldner angeheuert. Die Piraten, die in den Wassern des Sternenmeers vor Atanien und Isador operieren machen wahre Reichtümer. Der Handel mit Atanien und den weiter östlich gelegenen Ländern leidet beträchtlich unter diesen Umständen. Noch ist die finanzielle Lage gesichert, aber die Preise für Güter aus dem Osten steigen beträchtlich und die Gilde der Landhändler lacht sich ins Fäustchen. Nicht nur das Handelshaus_zur_langen_Strasse verzeichnet große Gewinne. Durch die internen Streitigkeiten der Gilden werden die Landwege zunehmend unsichere. Im Sommer des Jahres heuern die Landhändler fast 100 zusätzliche Söldner aus Atanien und Telmon an. Dies sehen aber weder Almon von Arlindon, Graf Termalin von Rankenberg, Graf Sarramaris von Nirgendmeer gerne noch die Inquisition da mit den Söldnern Fremde ins Land kommen und mit diesen unerwünschtes Gedankengut. Die Fürsten heben ihrerseits Söldner aus, um die Sicherheit auf den Strassen aufrecht zu erhalten.

Sonstiges Edit

Die Magie ist auf dem gesamten Staatsgebiet verboten, eine Inquisition des Iphga-Kultes ist in Isador institutionalisiert und darf Ketzer und „Beschwörer unreiner Geister“ an die weltliche Gerichtsbarkeit zur Exekution übergeben. Die Welt wäre aber nicht die Welt, wenn sich nicht unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit nicht doch einige übernatürliche Einflüsse eingeschlichen hätten: In der Baronie sind, gut versteckt, einige kleine Klöster der Kol’abaha gelegen, die sich sehr geheim mit den Machthabern arrangiert haben, während der Orden von Lônkham in den Grafschaften von Arlindon nie Fuß fassen konnte.

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