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Ausdehnung Edit

Gaire liegt in der großen fruchtbaren Ebene des unteren Telmontales und wird eigentlich nur gegen Westen, durch die Nebelberge klar geographisch begrenzt. Gegen Süden (Steinlande und Sturmlande von Irinas) und gegen Osten (durch das Königreich Telmon) gegen Norden (Phaiglin) sind die Grenzen dagegen größtenteil unklar und manchmal umstrittene und halten sich nur selten an geographische Barrieren (gerade Richtung Irinas gibt es dankenswerterweise einige Hügel und der schnellaufende Rimaro-Fluss definiert zumindest einmal über 50 km die Grenze gegen Phaiglin).

Regierungsform Edit

Gaire ist ein junger Staat, hervorgegangen aus dem ursprünglichen Stadtstaat Gaire, der in den letzten 100 Jahren das Machtvakuum mit dem Zerfall des Ostreiches von Phaiglin und den inneren Querelen des Atarats ausgenutzt hat, um Schritt für Schritt andere Stadtstaaten der Region zu unterjochen.

In Gaire hat sich vor 50 Jahren ein Emporkömmling, der geheimnisvolle Naibaris I (der "Hexer von Gaire") zum Diktator aufgeschwungen, die städtischen Freiheiten beseitigt und eine Erbmonarchie gegründet. Die Macht der Gilden und großen Familien wurde durch den Versuch der Etablierung eines Beamtenstaates reduziert, hat aber seit dem rätselhaften Verschwinden von Naibaris vor 10 Jahren unter seinen unfähigen und korrupten Nachfolgern wieder zugenommen.

Nominell ist das Wort des Fürsten Gesetz, eine "Volksversammlung" berät ihn nur, faktisch gewinnen aber die Gilden und die großen Adelshäuser immer mehr Einfluss über den Staat.

Wer regiert Edit

Nach seinem rätselhaften Verschwinden vor 10 Jahren von Naibaris und der Ermorderung seines unmittelbaren Nachfolgers regiert derzeit der Enkel von Naibaris, Fürst Uraibas.

Intrigen und Komplotte unterminieren allerdings seine zunehmend diktatorischer und korrupte Herrschaft, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die wichtigsten Gilden und Adelshäuser zusammenraufen und dem kurzen Traum von einer neuen Erbdynastie (die "Naibariden") ein Ende bereiten.

Insbesondere die mächtigen Gilde der Woll- und Getreidehändler haben die absolutistischen Anwandlungen von Uraibas (der in seiner Politik und seinen absolutistischen Anwandlungen stark von seiner Gattin Ynaxara, der Schwester des derzeitigen "Ostkaisers" von Phaiglin beeinflußt wird) satt und wünscht sich sehentlich eine demokratischere Staatsform. Zudem hat Uraibas durch den Vorwurf, er habe den Tod seines unmittelbaren Vorgängers, seines Cousin Naibaris II verschuldet, eine Spaltung innerhalb der Fürstenfamilie hervorgerufen. Ein versuchter Putschversuch vor wenigen Monaten, der mit einer massiven Verhaftungswelle und zahlreichen Verhaftungen und Hinrichtungen endete, hat die Prekarität des herrschenden Regimes klar illustriert.

militär. Informationen Edit

Gaire verfügt über eine Söldnerarmee, die das wichtigste Instrument zur Aufrechterhaltung der Herrschaft der Naibariden darstellt. Den Kern bilden Pereanische und Carisidische Reiter,sowie Barloomer Infantristen. Die Soldaten und Offiziere sind gut ausgebildet und gut ausgerüstet und dem derzeitigen Fürsten (der in seiner Jugend ihr Oberbefehlshaber war und gute persönliche Beziehungen zu den wichtigsten Offizieren unterhält) größtenteils loyal. Das gesamte Heer ist eher klein: Maximalstärke 8.000 Mann, aber sehr effektiv. Daneben gibt es noch die kleinen Leibwachen der Wichtigen und eine kleine Miliz, die aber aus Furcht vor Revolutionen schlecht ausgerüstet sind und mit den Soldtruppen des Fürsten in starker Konkurrenz stehen.

Gaire selber ist schwer befestigt, auch weist das Land mehrere, gut befestigte Wasserburgen auf, an denen sich schon so mancher Invasor die Zähne ausgebissen hat.

Hauptstadt Edit

Hauptstadt von Gaire ist Gaire, eine große Handelsmetropole, die in den vergangenen 100 Jahren alle Städte im Umkreis (auch die verhaßte und vollkommen zerstörte Rivalin Ongairam) wirtschaftlich und politisch überflügelt hat. Nach den umfangreichenen Ausbauarbeiten durch Naibaras I, wetteifert Gaire mit Irinas um den Ruf der schönsten Menschenstadt der Mittellande Gaire hat mehr als 80.000 Einwohner und wird insbesondere für seine zahlreichen neuen Gebäude und seine kunstvollen, besonders lebensnahen Bronzestatuen (diese Kunstform wurde und wird von den Naibariden besonders gefördert) - insbesondere eine Skulpturengruppe der Zwölfgötter wird weithin gerühmt.

Insbesondere die großen steinernen Handelsbasiliken, in denen die Frühjahrsmärkte von Gaire, die Händler und Kaufleute aus ganz Kay Eriya herbeiströmen lassen, gelten wegen ihrer Größe und Schönheit als Weltwunder.

Unmittelbar vor dem Abschluss stehen die Bauarbeiten für das gewaltige Grabmausoleum für Naibaras I vor den Toren von Gaire, dem auch eine riesige Sternwarte, samt öffentlicher Lehranstalt und Bibliothek (das "Naibarion") angeschlossen ist, und das die Liebe der Naibariden zur Wissenschaft und ihre Ergebenheit gegenüber dem Gondorom verherrlichen soll.

Regionen & Wirtschaft Edit

Geographie Edit

Bevölkerung Edit

Sitten & Gebräuche Edit

Sprachen Edit

Das Irindar, die klassische Sprache des Ostreiches und der theologischen Kommentare zu den Tempeltexten verstehen,versetzt mit Lehnwörtern aus der Danusche Hochsprache.

Religionen Edit

polit. Verhältnisse Edit

histor. Überblick Edit

Das Staatsgebiet von Gaire wurde durch das Aisylianische Imperium gründlich kolonialisiert und bildete das wirtschaftliche und kulturelle Herzland des Ostreiches.

Die ehemals endlosen Urwälder wurden bis auf kleinere Überreste gerodet, das Schwemmland fruchtbar gemacht und systematisch besiedelt. Das Staatsgebiet von Gaire war aufgrund seiner Fruchtbarkeit und seiner strategischen Lage häufig der Ort blutiger militärischer Auseinandersetzungen, Staats- und Städtegründungen. Mit dem Zerfall des Ostreiches gewannen die einzelnen Städte ihre Selbstständigkeit.

Sonstiges Edit

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