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Atanien / Dreathalias / Ruachinna / Tiriel

Hoch gestiegen, tief gefallen.

Sein AufstiegEdit

Als Sohn eines alten, dereinst aus Lyveria eingewanderten Seehändlerfamilie, ward Celaurias in Aqua Atania geboren. Er erhielt die beste Erziehung, die Geld kaufen konnte, litt aber noch immer unter dem Makel, dass seine Familie ob ihrer fremden Herkunft nie völlig von der Atanischen Oberschicht akzeptiert wurde. Begabt, stolz und ungestüm suchte er die Herausforderung. Nach dem frühen Tod der Eltern ward er Erbe eines großen Vermögens. Er sah sich zum Herrschen und Gebieten geboren, und doch standen ihm überall Schranken und Barrieren im Wege. In einem Duell traf ihn eine tödliche Wunde, doch Hagan, der finstere Herr der Nacht, trat hinzu und stellte den Sterbenden vor die Wahl, die Welt ins gleißende Licht zu verlassen, sich von Uus' Armen führen zu lassen, oder die Bande der Menschen zu sprengen und den Weg durch die Dunkelheit in das ewige Zwielicht zu gehen. Da ergrimmte sein Stolz und sterbend, aber bei klarem Bewusstsein, traf er die Wahl, und seine Seele versank und wurde eins im Ichor des Auridrinion. Viel lehrte ihn Hagan und mächtig wurde er, das Vermögen der Borebans mehrend und die Pläne seines Meisters fördernd. Doch Hagan wusste um den Stolz von Celaurias Boreban und dass dieser nicht ewig dienen würde. So sandte er ihn nach Isador, wo Celaurias Boreban als fremder Handelsherr wirkte und das Blut und das Gold der dreifach ummauerten Stadt in sich aufsog. Der Tod seines Meisters rief ihn nach Aqua Atania zurück und, älter geworden, das Ungestüm der Jugend durch die Gier nach Leben und Ergötzung ersetzend, gepaart mit Berechnung, nahm er seinen Platz im Volk der Nacht ein und wurde groß. Sein Los mit dem des finsteren Albanera zusammenwerfend, wuchs er an Macht. Viel wurde hernach über die Verstrickung des Prinzen Tiriel mit dieser Kreatur berichtet, und andersowo mag man die Aventüre lesen, die vom gemeinsamen Kampf beider gegen den finsteren Dämon Auridrinion handelt, von der späten Erkenntnis von Celaurias, dass mit dessen Vergehen auch seine eigene Macht versiegen würde und dem verspäteten, unheilvollen Versuch, das Schicksal zu seinen Gunsten zu wenden.

Sein FallEdit

Celaurias Boreban fiel dem Fluch des Auridrinion zum Opfer und versank, so scheint es, mit diesem dunklen Niedergott in den Abgründen des Vergessens. Tief war sein Fall und nichts kündet mehr von ihm. Außer vielleicht dem Raunen des Windes, wenn dieser in der Mitternachtsstunde durch die Türme von Ruachinna fährt ... wie das Lachen eines Sohnes, wenn er seinen Vater sieht ...

Augenzeugen unter den Dunkelelben könnten berichten, dass er auf der Hochebene des Zikkurats von Ruachinna nach der Schlacht gegen Auridrinion in der Stille nach seiner Vernichtung plötzlich die Last der Jahrhunderte spürte, und innert Augenblicken zu altern begann.

Er sei vorgeprescht und habe die Rüstung Auridrinions an sich gerissen, aus der ihm neues Leben entgegenpulsierte. In diesem Moment streckte ihn Tiriel hinterrücks mit einem Donnerkeil aus elbischem Feuer nieder. Von Boreban blieb in der sichtbaren Welt nichts als seine Asche, seine Rüstung, sein Schwert und das Wissen, zum Ende einer großen Geschichte gestorben zu sein.

Seine letzten Worte in dieser Nacht waren: "Verloren..."

Seine LegendeEdit

Vergangen ist die fleischliche Hülle von Celaurias Boreban, doch man sagt, dass sein Geist das Schicksal seines Leibes nicht teilte, da dies der Willen finstere Geschöpfe in vergessenen Welten war. Sein Wille und sein Haß auf seinen einstigen Verbündeten Tiriel verbanden sich zu einer dunklen Flamme, die seinem Geist Schwingen verlieh, sich zu erheben aus dem Abgrund des Vergessens.

Und unter den Völkern der Nacht begann seit seinem Vergehen die geheimnisvolle Zwiesprache von einem neuen Herren, der im Dunklen heranwachse und neue Gestalt annehmen und der sich erheben werde, zu führen die Kinder Iranages zu ewiger Macht. Vielleicht ist es ja nur Schall und Rauch, aber an verschwiegenen Orten sagt man, dass ein neuer Tod der Dunkelelben heranwachse an finsteren Ort, genährt vom Blut, dass ihm seine Jünger darbringen. Dieser, so sagt man, soll wiedererstehen, umstrahlt von schwarzem Licht und umflossen von Strömen von Blut. In einer Gruft aus Stahl soll der Geist des Celaurias Boreban nunmehr einen Körper heranzüchten, einen stärkeren, kräftigeren, um ihm als Gefäß seines Willens zu dienen. Sinds vielleicht nur Mären ohne Grund, die solches künden? Doch kalt ist der Atem der Nacht und regsam das Volk der Kinder Iranages und sie dürsten nach dem Blut der Dunkelelben.

Und die Dunkelelben hören die Worte der Nacht und jagen ohne Unterlass deren Kinder. Und groß ist die Macht der Dunkelelben und viele der Diener des Herrns des schwarzen Lichtes fallen unter ihren Streichen. Doch vielzählig sind die Schliche der Nacht und schwer die Seelen ihrer Jäger. Manche, so sagt man, finden, mit oder gegen ihren Willen, gezerrt von zahllosen Totenhänden oder gelockt von den Fangschlingen, die die Dunkelheit um ihre Seelen geschlagen, den Weg zu vergessenen Orten, wo der Herr des schwarzen Lichts ihrer harrt um ihnen die Augen zu öffnen und sie durch den Glanz der Leere zu blenden.

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