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Kay Eriya / Geschichten auf Kay Eriya / Tempus_Interjectum

Tempus Interiectum

PROTOKOLL DER SECHSTEN KONFERENZ DER KAMARILLA

Beginnend am ersten Tag der zweiten Woche (Tag VIII, Tag 9 wenn man den Einzugstag mitrechnet) des Monats Vindisht (heiliger Monat des Amilkann) des Jahres I X VI VII I nach dem Aisylianischen Kalender (4781 nach Null) zu Arkanara, in der Hauptstadt von Kallis; ohne Teilnahme von Lucius.

geführt am Samstag., 24. Juli 1999 von Gorth Wytr, ediert von Johannes


TEIL I: DER INFORMATIONSAUSTAUSCH


Im Vorfeld des Treffens:




  • Kurze Zusammenfassung der diplomatischen Bemühungen Haraskons und damit des Konvents Almarha um eine „Allianz der kleinen Konvente für die Stabilität des Tribunals“ im Tribunal der Westmarken auf der Reise nach Kallis:
  • Mythenemar: an Informationsaustausch interessiert. Haraskon will Informationsnetz über Chaos im Norden aufbauen, Jorlan ist gegen die Einbindung Mythenemars in dieses Netz: Mangelndes Vertrauen. Gegenargument: Mythenemar gehört zu den „großen Drei“ des Tribunals und ist zentral gelegen sowie meist bestens informiert.
  • Lumanica: Bücherausleihe zu riskant (Bücherraub wegen instabiler Lage im Tribunal schon zu oft vorgekommen), gegen Vis kann aber in ihren Bibliotheken kopiert werden.
  • Ilbelin: gastlicher Konvent, Überschuß an Vis, große Bibliothek, Jahreszeit: Frühling, sieben Magier, vorwiegend aus den Häusern Dalweh und Charis; Würden für Vis Bücher und Artefakte kaufen, sind gegen großen Konflikt mit Kol’abaha; Grüße und Geschenke für Almarha und Teneris.
  • Teneris: Extrem interessiert an Kontaktaufnahme, haben von Haraskon bereits gehört, extrem Kol’abaha-feindlich, waren an der Kommandoaktion von Elbaníssa und Gorth Wytr maßgeblich beteiligt; begrüßen Idee des Brieftaubensystems und des gemeinsamen Codes. Haraskon gibt eine detaillierte Beschreibung von Hola aus Haus Erengar, bringt aber nichts neues ans Licht, die Mitglieder des Konventes haben niemand gesehen, auf den die Beschreibung paßt. Auch zur Auffindung von Syrcos können sie außer der Vermutung, daß er in den Gebieten des Schwarzen Chaos zu finden sein könnte, nichts beitragen, werden aber die Augen offen halten.
  • Daniris: Seit der Konventsgründung wurde nichts mehr von diesem winzigen, jungen Konvent gehört, den genauen Ort kennt niemand, und wahrscheinlich ist er in den Untergrund gegangen. In der Gegend, wo der Konvent sein sollte, wimmelt es von Chaoskriegern und Choloten, was von Haraskon als zwingendes Argument gewertet wurde, dem Konvent zwecks Informationsbeschaffung über das schwarze Chaos zu besuchen. Gegenargument: Gefahr, instabile militärische Situation, Unklarheit über Loyalitätslage des Konvents.


TREFFEN IN ARKANARA:

Nach einer Parade der Streitkräfte von Kallis und Nadema unter Teilnahme der Leibgarde von Markgraf Gorth Wytr, in deren Verlauf alle ausländischen Gäste, Majestäten und Adeligen (auch Haraskon) gebührend geehrt, begrüßt und bejubelt wurden, zieht sich die Kamarilla (Jorlan, ein Magierkollege Haraskons aus Almarha, kommt später hinzu und wird in die Diskussion einbezogen) zu einer dringenden, schnellen Lagebesprechung in die Konferenzräume des Rathauses von Arkanara zurück. Die Besprechung dehnt sich unversehens bis in die Nacht aus und wird zwecks Beiziehung von Deradon und späterer Abhaltung der militärischen Planungsgespräche sowie der festlichen und zeremoniellen Notwendigkeiten einer solchen Gipfelkonferenz (Erster Besuch eines Staatsoberhauptes in Kallis seit seiner Gründung) unterbrochen (deswegen ist am Ende des Protokolls Platz für Teil 2: Die Strategie freigelassen)

Maraborne: Nachforschungen in puncto Waldflux: Waldflux erwacht und wächst. Caern schafft Zukunft und Vergangenheit. Meine Vermutung: Dimensionen und Zeiten beginnen sich zu verändern, fremde Auren beginnen zu verschmelzen (z.B.: feenwesenhafte und magische). Möglichkeit der Nutzung auch als Tor in die Vergessenen Welten. Der Turm der Wacht ermöglicht mir, meine Wahrnehmung zu erweitern. Im Moment noch auf Waldflux beschränkt, aber der Turm gewöhnt sich an mich und ich mich an ihn. Der Turm hat mir auch eine Vision gewährt: Habe die Steinkreise gesucht (3. Magische Ebene), an der Trinität interessiert war. Ich sah ein dunkles Labyrinth in dem Gestalten hin und her huschen, die mich beobachtet haben. Der Steinkreis ist mit goldenem Draht umwickelt. Membranen, die Regiones und Welten voneinander trennen. Diese Membranen verhindern aber, daß ich meine Wahrnehmung weiter ausdehne.

Der Turm der Wacht ist wahrscheinlich der Schlüssel zum Tor im Waldflux. Ich höre immer wieder Stimmen im Turm. Der Turm ist anscheinend ein Fixum im Rhema. Dich, Haraskon, würde ich bitten, mir zu helfen und eventuell ein Quartal zu bleiben.

Deradon ist Sohn des Hochkönigs in Torngarn und sollte dessen Nachfolger werden. Pyr, der Bruder Deradons, wollte dies aber ebenfalls, und es kam zum Duell. Deradon gewann, hat aber gegen den im Königshaus von Danu unverbrüchlichen Ehrenkodex verstoßen, indem er weiter auf den am Boden liegenden Pyr eingeschlagen hat. Daraufhin mußte der Hochkönig Deradon mit einem Bannspruch belegen. Auf seiner Flucht fand Deradon ein magisches Schwert, das ihn zu dem macht, was er heute ist – der dunkle Engel Yrkollus. Ich habe versprochen, ihm zu helfen, den Fluch zu bannen und ihm zu seiner rechtmäßigen politischen Stärke in Torngarn zu verhelfen, das heißt: sein Blutrecht einzufordern.

Meine Vergangenheit: Ich habe meinen alten Meister Faramon gefunden. Er ist Druide, der mir viele Grundlagen beigebracht hat, die ich viel später erst begriffen habe. Er befindet sich bei Korgaran, einem Kommandanten des Schwarzen Chaos und dessen rechter Hand Shalossor, einem Magier, auf phoramanischem Staatsgebiet in Xartanaris in der Provinz Phelaunoras. Diese Provinz ist zur Zeit vom Schwarzen Chaos annektiert. Dort wird er gezwungen sein Wissen über die Steinkreise preiszugeben.

Haraskon: Habe mich in einem kleinen Konvent namens Almarha etabliert, ungefähr 30 Kilometer von der Grenze zum Reich König Karzachors entfernt. Will mich ins Tribunal der Westmarken zu eingliedern. Die drei großen Konvente sind stark zerstritten. Die Praeca versucht aggressives Potential nach außen zu lenken.

Drei große Konvente dominieren das Tribunal:

Morganalis, Destaron und Mythenemar streiten sich um die Vorherrschaft im Tribunal, Lumanica versucht zu vermitteln.

zwei kleinere Konvente:

Almarha ist mit Xaltum und Ugenos (den beiden am nächsten gelegenen Konventen) zerstritten.

Die übrigen Konvente:

Morganalis, Mythenemar und Ugenos sind durch eine geschickte Intrige Jorlans seit kurzem ebenfalls untereinander zerstritten.

Chaos: Karzachor läßt die ambitionierte Chaos-Fürstin Assara Chassem zwischen ihnen und Phoraman ein eigenes Reich aufbauen. Sie führt den Titel Thonogi . Phoraman leitet einen Krieg gegen sie ein. Aminissa (Konvent Almarha) hat Kontakte zu Magiern aus dem Reich König Karzachors aufgebaut. Choloten des Reinen Chaos fühlen sich mehr und mehr von der Kol’abaha ausgenützt.

Haraskon und Ivan beschließen, in Sachen Karzachor zusammenzuarbeiten.

WOLM: Hat sich in Orden etabliert. Habe von Daralkan den Auftrag bekommen den WOLM im Orden zu suchen.

Auf die Diatribé wurde vor Jahren eine magische Attacke durchgeführt, zur Ablenkung auch auf Kardiophylax. Nur wenig später starb ein weiblicher Lehrling namens Pisca. Ihre Lehrerin war Hola . Sie wird als Täterin vermutet und hat für einen mysteriösen Orden gearbeitet.

Jorlan: Solche Legenden wie über WOLM gibt es viele. Wir sammeln im Orden Erzählungen über legendäre Artefakte. Diese werde in bestimmten Büchern gesammelt. Borlug hat sehr viel Zeit mit diesen Büchern in unseren Bibliotheken verbracht. Man wurde früher oder später aufmerksam und fragte nach. Borlug hat seinen Spiegel an alle möglichen Leute verkauft. Warum ist unbekannt., aber sowohl der Spiegel wie auch das Geld sind bei ihm. Tárnia (Konvent Almarha) forscht dem Spiegel nach und vermutet überregionale und gruppenübergreifende Vereinigung, die versucht sowohl den Orden wie auch die Kol’abaha intern und gegenseitig auszuspielen.

Ivan: Dornbracht hat damals Expansionskrieg geführt und wollte diesen Krieg magisch unterstützen. Der Versuch ging nach hinten los und seit dieser Zeit ist alles versteinert. Ich nehme an, daß Dornbracht mit der Wende aufwacht. Ich hatte einen Traum: Damals war ich jener König, der sich aufopfernd versteinert hat. Sie haben das Recht zu leben.

Borlugs Idee: das Hochland einnehmen und Irinas in kleine Königreiche zerfallen lassen. Möglichkeit 2: In Cissim ist das Kol’abaha-Kloster Cryan. Eine Kollaboration mit diesem Kloster würde den Vorteil haben, daß kein Blut fließt, aber den Nachteil, daß ich nicht weiß mit welchem Teufel ich mich da einlasse. Die dritte Möglichkeit ist, den Fürsten von Cissim zu kaufen. Eine vierte Variante wäre, Dornbrachts Armee auf die Chaosarmee loszulassen.

Es folgt eine längere und angeregte Diskussion über das Recht eines Volkes zu leben und die im Moment damit verbundenen Probleme in einer Zeit in der das Gleichgewicht fragiler denn je ist.

Gorth: Recht auf Leben ist nicht eine Frage die wir in diesen Ausmaßen beantworten können. Wir sind keine Götter. Außerdem möchte ich festhalten, daß sie sich wahrscheinlich selbst in diese Lage gebracht haben und wir genug andere Probleme haben. Und einen zweiten Völkermord unterstütze ich sicher nicht.

Maraborne: Wir könnten für Dornbracht eine Regio erschaffen. Später kann man dann die Leute langsam eingewöhnen.

Jorlan: Kennst du jemanden der das kann?!

Haraskon: Sein Meister.

Allgemein ziert man sich, den Namen preiszugeben, will aber Jorlan trauen, da es seinerzeit mit Lucius auch gut gegangen ist.

Jorlan: Ich glaube, daß in Malata Aura zu Regio wurde. Auch in Shilsita nehme ich an, daß das Gleiche passiert ist.



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