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2. Gipfelkonferenz

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Kay Eriya / Geschichten_auf_Kay_Eriya / Tempus_Interjectum

Tempus Interiectum

PROTOKOLL DER ZWEITEN GIPFELKONFERENZ DER SECHS GLEICHGESINNTEN geführt von Gorth Wytr, geschrieben und ediert von Johannes

Zunächst die Episode des Verdrängungskrieges im Hochland von Irinas, dann die Probleme und Projekte der einzelnen Mitglieder, dann die geplante Vorgangsweise bezüglich gemeinsamer Projekte und Unternehmungen.


Der Verdrängungskrieg:

  • Ivan hat interne Probleme, weil Krotan gegen ihn intrigiert. Schwierigkeiten, seine Funktionen bei den Zwergen und bei den Menschen zu koordinieren.
  • Krotan, der Bruder des früheren Königs Grispelt von Kreþalbanstin und Oberbefehlshaber der Heeresmächte, versucht nach einer Konfrontation mit dem wegen Verdachts auf Hochverrat inhaftierten Ivan, bei der er selbst der Verschwörung bezichtigt wird, Grispelt umzubringen.
  • Oberbefehl der Heeresmächte geht von Krotan auf Ivan über.
  • Ivan versammelt die 8.000 Veteranen aus seinem Feldzug gegen das Chaos aus den versprengten Einheiten zu einer Nationalgarde und reformiert das Heer der Zwerge.
  • Ivan zündet seinen seit zwei Jahren vorbereiteten Intrigenplan rund um die „Wahre Krone der Zwerge“. Diese Machination legitimiert ihn vor dem Volk als den von den Unsichtbaren Kräften bestimmten einzig rechtmäßigen König der Zwerge von Kreþalbanstin. Läßt sich in einer prunkvollen Zeremonie, unter verheißungsvollen Omen für die Zukunft, in der Hauptstadt Vrunfallir krönen.
  • Grispelt und Familie leisten naturgemäß Widerstand, werden von den neu eingerichteten Nationalgarden inhaftiert und nach einem Verfahren wegen Hochverrats hingerichtet.
  • Seine Durchlaucht Edgrom Baron von Karhamtrod , Großneffe des früheren Königs, stellt ein Heer gegen den „Usurpator und Menschenpaktierer“ Ivan auf und zieht entschlossen gegen König Ivan zu Felde.
  • Der Bürgerkrieg im Zwergenreich ist nicht von allzu langer Dauer, da sich die anderen Großfürsten auf die Seite des neuen Königs schlagen respektive neutral bleiben. Ivan kann die entscheidenden Schlachten gewinnen und ist unbestrittener König von Kreþalbanstin. Er setzt einen neuen, ihm loyalen, Baron in Karhamtrod ein.
  • Vorgänge in Irinas während dessen
  • Klerus instabil: Aufregung in der Kurie wegen des Dämonenvorfalls, der konservative Flügel fühlt sich in die Ecke gedrängt.
  • Der Adel versucht, mehr Rechte für sich herauszuschlagen, der Reichsrat und die internen Streitigkeiten im Klerus werden als gute Gelegenheit dafür angesehen.
  • Der Atar gewährt Haraskon eine Privataudienz, in der er von diesem gesteckt bekommt, daß sich die Fürstentümer Tília und Déadem unter der Führung von Fürst Gardim von Cartamin gegen die Herrschaft des Thrones des Lichts verschwören.
  • Fürst Gardim von Cartamin verlangt nach einem eigenem Heer, um mit der Bedrohung der Zwerge ein für alle Mal Schluß zu machen. Fürst Suranis von Deadem und Fürst Goralan von Tilia schließen sich Gardim an (waren bereits zuvor in einer einheitlichen Politik gegen das Reich der Zwerge auf dem Gebiet von Irinas verbündet). Angesichts der innenpolitischen Probleme (Kurie in konservatives und liberales Lager gespalten und Skandal in der Inquisition) ruft der Atar den Ausnahmezustand aus.
  • Bürgerkrieg in Irinas: Gardim, Goralan und Suranis heben Truppen aus. Daraufhin werden die Sonnengarden und ein großer Teil der zentralen Grenzschutztruppen in die Hochlandfürstentümer berufen. Das Zwergenheer, mittlerweile neu organisiert und unter dem Befehl von König Ivan, arbeitet mit den Truppen des Atars zusammen.
  • Das Kloster Dorinas in Déadem, Mitglied des Ordens von Lônkham, versucht wegen verwandtschaftlicher Beziehungen und Eidverpflichtung auf der Seite der drei verschworenen Hochlandfürsten in den Krieg einzutreten, wird aber vom Sondergesandten des Ordens in Irinas, Haraskon, an den Codex Ganeonis erinnert und muß aufgrund eines Sondertribunalsbeschlusses sämtliche aggressiven Tätigkeiten einstellen. (Gerüchte, daß Borlug drei Türme Vis bereitstellt) Ivan garantiert die Sicherheit von Fürst Suranis und seiner Familie, der Fürst darf sein halbes Gebiet behalten.
  • Das Kloster Feenberg bekommt zwecks guter Beziehungen von König Ivan ein autonomes Gebiet plus einen Turm Vis zugesichert.


  • Ergebnis der Kriege:
  • Die Zwerge annektieren weitreichende Gebiete auf dem ehemaligen Staatsgebiet von Irinas. Ivan von Kreþalbanstin sitzt unangefochten auf dem Thron der Zwerge nordwestlich von Irinas. In den kurzen, dafür um so blutigeren Schlachten fällt ein großer Teil der menschlichen Bevölkerung (teilw. bis zu 40%). Fürst Goralan fällt ehrenvoll in der Schlacht, Fürst Gardim wird wegen Hochverrats angeklagt und enthauptet, seine Familie wird bis auf eine einzige Ausnahme (Sonderamnestie für Similia an Sarithi) verbannt. Der Atar erhält Friedenszahlungen von den Zwergen.
  • Dem Großinquisitor wird Arrest in Tillow erteilt. Nach einem Kurienbeschluß wird die Inquisition abberufen. Als Begründung wird erstens Inkompetenz (im Schutz der Nation und der Stadt vor Unreinen Geistern, siehe Dämonenvorfall) und zweitens ein Fehlen der Existenzberechtigung (die Häresien, gegen die sie einberufen wurde, sind längst aufgelöst) genannt. Der Orden zur Erleuchtung des Herzens wird aufgelöst (laut Lucius laufen im Weiteren Prozesse wegen Verschwörung) und der Großinquisitor seines Amtes enthoben.

Probleme und Projekte der einzelnen Mitglieder:

  • Seine Eminenz Lucius, Exorzist im Orden der Heilenden Sonne (und Hauptmann des Geheimdienstes)
  • Vissis & Vissash: Die beiden bilden mit zwei weiteren Dämonen ein Quartett das sich gegenseitig ablöst, wobei jeder der Dämonen für ein Element steht: Vissash für Wind, Vissis für Feuer und die beiden anderen für Wasser und Erde.
  • Der Großinquisitor Laraos: Mußte sich wegen des Dämonenvorfalls und der unter Verschluß gehaltenen Akten vor der Kurie verantworten. Der Atar persönlich setzte eine Frist von vier Monaten um die Angelegenheit zur Zufriedenheit zu klären und die Auflösung der Inquisition für den Fall einer Nichteinhaltung angedroht.
  • Fall Tissilash: Dieser war Berater des Großinquisitors und ist durch Magie, die man der Sphäre der Choloten zurechnen kann, umgekommen. Sein Leichnam wurde nach der Untersuchung sofort verbrannt. Angeblich (Quelle Haraskon?) sei der Grund für die Hinrichtung Tissilashs Spionage gewesen.
  • Vorhaben seiner Eminenz:
  • Den Unreinen Geist aus Marabornes Talisman-Stab zu vertreiben
  • Sich als erster und persönlicher Berater des Atars zu etablieren
  • Die Spuren der Daibolisten und staatsfeindlichen Elemente weiter zu verfolgen
  • Vorhaben seiner Majestät
  • 20 Zwerge als Hilfskontingent für den Aufbau von Gorths Handelsstraße bereitzustellen
  • Die Grenzen seines Reiches abzustecken und zu sichern
  • Sich um gute Beziehungen in Irinas, vor allem mit dem Thron des Lichts selbst und im Hochland, mit den angrenzenden Gebieten zu bemühen
  • Struktur- und Agrarreform in Nadema (Umverteilung) einzuleiten
  • Vorhaben seiner Durchlaucht:
  • Seine Gesandtschaft in Irinas zu Ende zu führen
  • Den Thron des Markgrafen zu Adiriel zu besteigen und dortselbst die Kriegsschäden zu beseitigen
  • Die letzten Schritte zur Fertigstellung seiner Handelsstraße und deren Postsystem zu setzen
  • Bewachte Karawanen zur Versorgung einzurichten
  • Die Allianzen in den Syer Amberwäldern politisch und wirtschaftlich zu einen
  • Die Front bei Darmador zu erkunden
  • Die marodierenden Deserteure Adiriels zu resozialisieren
  • Das Straßennetz Adiriels auszubauen und das Land zur Versorgung zu kultivieren

Maraborne hat in Kallis die „Torwacht“ gegründet, die den Waldflux-Cairn schützen soll, die Erforschung desselben ist bereits relativ weit fortgeschritten. Elamit, Hephaïm und Dalam suchen anscheinend etwas, sie experimentieren wie auch schon in anderen Cairns zuvor mit Golddraht und Pflanzenopfern. Maraborne hat versucht, Verhandlungen mit den Chaosgebieten im Westen einzuleiten. Die Hauptverkehrswege in Kallis sind mittlerweile räuberfrei (Patroullien), aus den Hochlandfürstentümern in denen der Bürgerkrieg tobte, werden allmählich 2.000 Flüchtlinge nach Kallis geschleust.

  • Vorhaben des Pontifex:
  • Die Kol’abaha in Phaiglin zu beobachten (???)
  • Staatsanleihen und Kredite für Kallis mit Gorth Wytr, Markgraf von Adiriel zu vereinbaren
  • Den Turm der Wacht zu erforschen


  • Seine Eminenz hat sich über die Zustände im Orden von Lônkham schlau gemacht, und die Kamarilla informiert, Exzerpt folgt hier: Mehrere Häuser des Ordens streben angeblich nach einer Zentralisierung des Ordens nach dem Vorbild der Kol’abaha, unter anderem um dann selbst die Führung im Orden zu übernehmen. Federführend im Widerstreit mit dem jeweils anderen sind hier das Haus Coholan und das Haus Dargol. (Das Haus Coholan ist auf Langzeit- und Gruppenmagie spezialisiert und hat im Orden die Stellung der Wächter des Codex Ganeonis inne - gewissermaßen Juristen. Es ist im Tribunal des Telmontales stark vertreten. Praeco des Tribunals des Telmontales ist Pérgonas, der versucht, eine Exekutive für den Orden aufzubauen.)
  • Im Zuge der Expansion Torngarns nach Nordnordwesten (Charma) hin profitiert auch das Tribunal des Telmontals, was aber auf Kosten des Tribunals am Schwarzen Ozean (Praeco ist dort Linária) und auf Kosten der ansässigen Kol’abaha, vor allem im Kloster Grallator, geht. Das Tribunal des Alten Ostreiches (Praeco ist dort Nargo) sieht dabei wohlwollend zu. Dennoch kann das Tribunal des Telmontales nicht offen in den Krieg eintreten (ausdrückliches Verbot im Codex Ganeonis), daher erscheint folgende Spekulation sinnvoll: Es „spendet“ Vis und magische Ressourcen an die magisch aktiven Axtpriester um sie so für ihre Sache zu gewinnen, oder zumindest Unterstützung zu bekommen. Indiz dafür ist das reibungslose Konkordat in den meisten Provinzen Torngarns.
  • Vorhaben seiner Eminenz
  • Die Gründung eines magischen Kollegiums auf der Universität in Tillow zu forcieren
  • Das nahe Tribunal in den Kernlanden vorzubereiten
  • Den arkanen Konnex zu Artálies, dem Sohen des Atars in Gang zu setzen
  • Syrcos (Mitglied der Kol’abaha, in die Intrige um den magischen Spiegel verwickelt) ausfindig zu machen
  • Kallidor, Sonderbeauftragter für Ordnung und Beziehung
  • Vorhaben des Sonderbeauftragten:
  • Eine Volkszählung in Kallis zu veranlassen
  • Die Anerkennung von [[Kallis[[ als souveränen Staat im Außenamt in Irinas zu erwirken
  • Die Front bei Silberschein zu erkunden
  • Gemeinsame Projekte der Kamarilla:

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